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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Zwei Modelle für Betreuung am Nachmittag

14.09.2019

Lemwerder Die Nachmittagsbetreuung der Grundschüler soll neu aufgestellt werden – zwei Modelle, wie die Zukunft aussehen könnte, hat am Donnerstagabend der Arbeitskreis für Bildung und Betreuung im Grundschulalter im Schulausschuss vorgestellt.

Die Schülerzahlen an den Grundschulen in Lemwerder steigen – daran muss auch die Nachmittagsbetreuung angepasst werden. 200 Grundschüler gibt es in Lemwerder zurzeit, mit 250 rechnet die Gemeinde im Jahr 2023. In einer Elternbefragung wurde deutlich, dass für 150 Kinder eine Nachmittagsbetreuung gewünscht würde. Der Hauptbedarf liegt an drei bis vier Tagen bis 15 Uhr, der Bedarf an Betreuung in den Randzeiten sei aber steigend, sagte Bürgermeisterin Regina Neuke in ihrer Einführung. Die bestehenden Standorte der Grundschule in Mitte und Deichshausen könnten diesem Bedarf nicht gerecht werden.

Momentan werden in Lemwerder 75 Kinder nachmittags im Hort betreut (13 Kinder stehen auf der Warteliste). 60 Kinder sind in der Betreuung in der Grundschule bis 13 Uhr, 65 Kinder gehen nach der Schule direkt nach Hause.

Der Hort ist auch Bestandteil beider Modelle des Arbeitskreises. Einmal übernimmt er die Betreuung komplett, einmal in Zusammenarbeit mit einer Offenen Ganztagsschule. Bevorzugt wird in beiden Modellen ein Schulstandort – geschaffen werden soll hier auch eine räumliche Nähe zum Hort. Ein Versammlungshaus auf dem Gelände soll von beiden Einrichtungen genutzt werden können.

offener Ganztag

Im ersten vorgestellten Modell wird die Möglichkeit einer Offenen Ganztagsschule mit kooperativem Hort vorgestellt. Die Teilnahme an den Nachmittagsangeboten ist nicht verpflichtend – erst nach einer verbindlichen Anmeldung für die einzelnen Tage. Angedacht sind drei Tage mit einem Ganztagsangebot (Dienstag bis Donnerstag). Montag und Freitag sowie an den übrigen Tagen ab 15 Uhr würden die Kinder mit einem weiteren Betreuungsbedarf in den Hort wechseln (bis 17 Uhr). Auch ein Frühdienst soll dort weiterhin angeboten werden. Die Nutzung des Ganztagsangebots an allen fünf Wochentagen wäre bei diesem Modell gebührenfrei für die Eltern. Kosten könnten für das Mittagessen entstehen.

Betreuung im Hort

Das zweite Modell des Arbeitskreises setzt voll auf den Hort als Nachmittagsbetreuung für die Grundschulkinder. Die Kinder mit einem Betreuungsbedarf am Nachmittag werden entweder bis 13 Uhr in der Schule betreut oder gehen direkt in den Hort. Hier gibt es flexible Abholmöglichkeiten für die Eltern – anders als beim Ganztag. Dort gilt die Teilnahme nach der Anmeldung für ein Angebot als verpflichtend an diesem Tag. Anmeldungen für den Hort müssten bis Januar vorliegen. Anders als die Offene Ganztagsschule ist das Hortmodell gebührenpflichtig für die Eltern. Die Kosten sind nach Einkommen gestaffelt. Die Platzvergabe im Hort wird von der Gemeindeverwaltung übernommen.

In der Ferienzeit wäre der Hort bei diesem Modell geöffnet – das Angebot könnte aber nur von auch im Schuljahr im Hort angemeldeten Kindern genutzt werden. Für die übrigen müsste die Gemeinde ein eigenes Angebot schaffen. Beim ersten Modell der Offenen Ganztagsschule ist die Ferienbetreuung nicht geklärt.

Der Arbeitskreis gibt diese zwei Modelle nun in die Diskussion. Über die Umsetzung eines Konzeptes entscheidet der Gemeinderat.

Friederike Liebscher Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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