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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Landkreis für Ideen und Anregungen offen

07.09.2019

Lemwerder /Brake So voll ist es im Kreishaus selten bei einer Sitzung: Rund 80 Schüler der Eschhofschule, Eltern und Unterstützer waren von Lemwerder nach Brake gekommen, um ihrem Unmut Luft zu machen. Und das direkt bei den Entscheidern, den Kreistagsmitgliedern. Zwar war der Tagesordnungspunkt, der die Schließung der Eschhofschule zum Thema hatte, abgesetzt und in die Novembersitzung vertagt worden, dennoch wollten sie dem Ausschuss für Schulen, Kultur und Sport ihre Sicht der Dinge persönlich deutlich machen.

Vor den Sommerferien hatte der Arbeitskreis Schulentwicklung die Schließung der Eschhofschule beraten. Der Landkreis argumentiert mit zu niedrigen Schülerzahlen. Diese allerdings werden von Eltern und der Gemeinde bezweifelt.

Ohne die Eschhofschule namentlich zu nennen, gab auch Regierungsschuldirektor Carsten Kliegelhöfer unter einem späteren Tagesordnungspunkt zu bedenken, dass „Schulen bei Unterschreiten einer gewissen Größe Probleme beim Halten von Fachpersonal haben.“

„Die Eschhofschule muss bleiben“, betonte Schulelternratsvorsitzende Dörte Woltjen hingegen im Ausschuss. Sie sei für den ländlichen Raum „ein Vorzeigemodell und einmalig“. Gemeint waren damit vor allem auch die Kooperationen mit örtlichen Unternehmen. Sie forderte die Ausschussmitglieder dazu auf, die von den Schülerinnen Emmi Winterboer und Michelle Otte an den Vorsitzenden Uwe Thöle überreichten Stellungnahmen und Unterschriften „bei der Entscheidung zu berücksichtigen“.

Bürgermeisterin Regina Neuke (parteilos) forderte den Schulausschuss und den Landkreis auf, die durch die Vertagung gewonnene Zeit „für einen intensiven Austausch zu nutzen, um Lösungen zu finden“.

Das sagte für die Kreisverwaltung Hans Kemmeries zu. Bei einer schulinternen Veranstaltung werde der Landkreis seine Haltung aus fachlicher Sicht allen Eltern vorstellen. Dabei sei man „für alle Ideen und Anregungen offen“. Der Erste Kreisrat räumte Fehler im Ablauf ein. Die Beteiligung der Eltern sei zu kurzfristig erfolgt, das Thema hätte nicht auf die Tagesordnung der September-Sitzung gemusst. „Das habe ich falsch eingeschätzt.“ Ziel der Kreisverwaltung sei es gewesen, die Information möglichst frühzeitig in die Politik zu geben, damit alle Beteiligten Bescheid wissen.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-wesermarsch 
Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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