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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

SPD ist gegen Schließung der Oberschule

31.08.2019

Lemwerder Die SPD in Lemwerder zweifelt in einem offenen Brief die Schülerprognose des Landkreises für die Eschhofschule an und fordert den Erhalt der Oberschule.

„Aus direkten Gesprächen mit Teilnehmern des Arbeitskreises mussten wir zu der Erkenntnis gelangen, dass der Arbeitskreis die Validität der vorgelegten Zahlen nicht ausreichend geprüft zu haben scheint, und wohl auch Alternativszenarien – womöglich leichtfertig – als unpraktikabel abgetan oder schlicht ausgeblendet wurden“, heißt es in dem von den Vorstandsmitgliedern Günter Naujoks und Wolfgang Gestwa gezeichneten Brief, der auch an Kreisverwaltung und Landtagsabgeordnete geschickt worden ist. Der Lemwerderaner SPD-Ratsherr Meinrad-Maria Rohde ist Vorsitzender des Arbeitskreises Schulentwicklung. Und der hatte die Schließung der Schule befürwortet.

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Die SPD erwarte von den politisch Verantwortlichen im Kreistag und von der Schulbehörde, „dass die verschiedenen Eingaben und Stellungnahmen der Gemeindeverwaltung und der Interessenvertreter der Eschhofschule Lemwerder mit dem erforderlichen Engagement und nötigen Kreativität behandelt und in die spätere Entscheidung einbezogen werden“. Zugleich will die SPD Antworten auf folgende Fragen haben:
 Welche Recherchen und Daten sowie Rechenverfahren lagen der Zahlenbasis und der Prognoserechnung zur Entwicklung der Schülerzahlen zugrunde?
 Wie flossen übliche Fluktuationen zwischen Gymnasium und Oberschule in die Prognose ein?
 Welche Alternativmodelle zum Erhalt des Schulstandortes Lemwerder für Schüler der Klassen 5 bis 10 wurden im Arbeitskreis geprüft und sind aus welchen Gründen nicht zum Tragen gekommen?
 Wurde den Herausforderungen der Inklusion und Integration bei der Entscheidung über eine Schulschließung in angemessener Weise Rechnung getragen?

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Die SPD fordert zudem, andere Modelle als die Schließung ernsthaft zu prüfen.

Ursprünglich sollte über die Zukunft der Eschhofschule im Fachausschuss des Kreises am Donnerstag, 5. September, beraten werden. Die Beratung ist nun in den Dezember verschoben worden.

Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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