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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Zahlen kommen von der Gemeinde

03.09.2019

Lemwerder „Die Vorwürfe an den Arbeitskreis sind nachweisbar vollkommen unberechtigt“, stellt Hans Kemmeries, Erster Kreisrat des Landkreises Wesermarsch, als Reaktion auf den offenen Brief des SPD-Ortsvereins Lemwerder klar. „Es ist festzustellen, dass es bei den Bewertungen der Grunddaten und der Varianten keine unterschiedliche Auffassung innerhalb des Arbeitskreises gab.“

Kemmeries mahnt daher eine „objektive Behandlung der Thematik“ an, auch wenn klar sei, dass Empfehlungen zu Schulzusammenlegungen zwangsläufig Emotionen auslösen würden. Laut Kemmeries erarbeite die Kreisverwaltung die Prognosen „kreisweit nach identischen Rahmenbedingungen“. Die dafür notwendigen Grunddaten würden von den Verwaltungen der Städte und Gemeinden übermittelt – bei der Eschhofschule also von der Gemeinde Lemwerder. „Entgegen der Aussagen im offenen Brief des SPD-Ortsvereins liegen der Kreisverwaltung bis heute keine alternativen Berechnungen der Gemeindeverwaltung Lemwerder vor“, betont Kemmeries.

Gerade bei der Eschhofschule ließe sich „bestens belegen“, dass die Prognose des Kreises stimmen würde. 24 Schüler wurden von der Kreisverwaltung für den fünften Jahrgang der Oberschule für 2019/2020 vorhergesagt. Tatsächlich seien jetzt 22 Fünftklässler aufgenommen worden – also sogar noch etwas weniger als prognostiziert.

Um sachgerecht zu informieren und kritisch zu diskutieren, plane die Kreisverwaltung eine Informationsveranstaltung für die Eltern der Oberschule. Kemmeries: „Sobald alle Rahmenbedingungen geklärt sind, erfolgt eine Einladung an alle relevanten Personenkreise.“

Als „überzogen“ bezeichnen auch die Liberalen aus Lemwerder den offenen Brief des SPD-Ortsvereins. Die Diskussion über die Zukunft der Eschhofschule sei nicht wegen abweichender Daten der Gemeindeverwaltung von der Tagesordnung des Kreis-Schulausschusses an diesem Donnerstag genommen worden, sondern weil die FDP-Kreistagsfraktion beantragt hatte, „auf eine Vorentscheidung in der Schulausschusssitzung zu verzichten, wohl aber mit den offiziellen Beratungen zu beginnen“, heißt es in einer Stellungnahme von Harald Schöne, Vorsitzender des FDP-Gemeindeverbands und Mitglied des Kreistages.

Die Freidemokraten wollen die verbleibende Zeit bis zur nunmehr geplanten Entscheidung in der Sitzung des Schulausschusses im November nutzen, um sich die aktuellen Zahlen sowie „weitere örtliche Faktoren und Gegebenheiten“ genau anzuschauen.

Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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