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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Luisenhofschule irritiert Kreispolitiker

02.06.2015

Brake /Einswarden Die Luisenhofschule in Einswarden will auch nach der vom Kreistag Mitte März beschlossenen Umwandlung in eine Oberschule ab 1. August dieses Jahres ihr bisheriges offenes Ganztagsangebot fortführen. Damit würde sie sich von der Oberschule I an der Pestalozzistraße unterscheiden, die ein teilgebundenes Ganztagsangebot hat – mit zwei verpflichtenden Nachmittagen. Das hat Montagnachmittag im Schulausschuss des Kreistages Irritationen und Kritik ausgelöst.

Keine Annäherung

Der Ausschuss respektiert die Entscheidung der Luisenhof-Schulgremien für ein Ganztagsangebot, das Schüler auf freiwilliger Basis nutzen können. Daher hat der Ausschuss dem entsprechenden Antrag der Luisenhofschule mit großer Mehrheit zugestimmt. Zugleich bedauerten Ausschussmitglieder aber, dass sich dadurch die Oberschule I und die künftige Oberschule in Einswarden (noch) nicht näher kommen werden.

Wie berichtet, soll nach den Mitte März getroffenen Entscheidungen des Kreistags die neue Oberschule am Luisenhof zwar bis zum Sommer 2018 eine eigenständige Schule bleiben. Dann aber soll sie mit der Oberschule I zu einer Integrierten Gesamtschule (IGS) verschmolzen werden. Und: Beide Schulen sollen bis Ende 2016 ein gemeinsames Konzept für eine IGS erarbeiten.

Er sei schon ein wenig verwundert, sagte Grünen-Fraktionsvorsitzender Jürgen Janssen Montagnachmittag im Schulausschuss. Beide Schulen sollten miteinander kommunizieren. Mit ihrem offenen Ganztagsschulangebot werde sich die neue Oberschule aber von der Oberschule I an der Pestalozzistraße unterscheiden.

Zudem, so bedauerte Jürgen Janssen, wolle die Luisenhofschule im Gegensatz zu allen anderen Oberschulen im Landkreis – auch im Gegensatz zur Oberschule I in Nordenham – keine integrative, sondern eine schulformbezogene Oberschule (also mit Beibehaltung des Hauptschul- und Realschulzweiges). „Das ist nicht nachvollziehbar“, sagte Jürgen Janssen.

SPD-Fraktionsvorsitzender Meinrad Rohde sieht das auch so. Er fügte hinzu: „Damit hat die Luisenhofschule zum zweiten Mal eine Chance vertan, dass sich beide Schulen an einen Tisch setzen.“

Stets weiterentwickelt

Luisenhof-Schulleiter Wilfried Batschat war nicht zur Ausschuss-Sitzung gekommen. Nach den schriftlichen Begründungen, die er beim Landkreis eingereicht hat, werden die bisherigen Hauptschule und die Realschule am Luisenhof bereits seit 1. August 1996 als offene Ganztagsschule geführt und auch stets weiterentwickelt.

Schüler nutzten das Angebot in großer Zahl. Das „Feedback“ der Eltern sei ausnahmslos zustimmend. Die Schulinspektion habe im April dieses Angebot gewürdigt.

Die Ganztagsangebote am Luisenhof (Hausaufgaben-Betreuung, Förderunterricht, Arbeitsgemeinschaften und Mittagessen) sollen im nächsten Schuljahr teilweise verändert und verbessert werden.

Das vielfältige Angebot trage „zum Wohlfühlen und zum schulischen Erfolg“ der Luisenhofschüler bei.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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