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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Bildung: Minister rät zum Schulverbund

25.04.2012

STOLLHAMM In einem Schulverbund vereinbaren die beteiligten Schulen vertraglich eine ständige pädagogische und organisatorische Zusammenarbeit. Dabei sollen Planung und Durchführung des Unterrichts, insbesondere Lernziele, Lerninhalte und Beurteilungsgrundsätze, aufeinander abgestimmt werden. Schrift­lich verbindlich ver­einbart werden müssen unter anderem die Zusammenarbeit in Fachkonferenzen, die Abstimmung der Schulprogramme, die Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen und die Sicherstellung der Unterrichtsversorgung. Diese schriftlichen Vereinbarung werden von der Landesschulbehörde geprüft.

Der Grundschulstandort Stollhamm kann offensichtlich nur noch durch die Bildung eines Schulverbundes oder einen anderen Zusammenschluss mit der Grundschule Burhave aufrechterhalten werden. Zum Schulverbund riet jetzt Niedersachsens Kultusminister Dr. Bernd Althusmann (CDU) während eines Besuchs in der Grundschule Stollhamm.

Der Minister nutzte seine Teilnahme am 7. Butjenter Labskaus-Essen des CDU-Gemeindeverbandes Butjadingen zu einem Gespräch mit Vertretern des Schulträgers (Gemeinde), der Schulleitung, der Elternvertretung und des Fördervereins „Kinder unserer Stollhammer Schule“ (KuSS) .

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Anlass dafür ist, dass sich seit dem im April 2011 gefassten Mehrheitsbeschluss des Butjadinger Gemeinderates, die eigenständige Grundschule Stollhamm zu erhalten, die personelle Situation und die Schülerzahlen zuungunsten der Schule entwickelt haben.

Trotz mehrmaliger Ausschreibung konnte die seit Anfang 2011 vakante Schulleiterstelle in Stollhamm nicht besetzt werden. Mit vier Stammlehrkräften in das Schuljahr 2011/2012 gestartet, besteht das Lehrerkollegium der Grundschule Stollhamm jetzt nur noch aus zwei Stammlehrkräften und einer Feuerwehrkraft. Zwei Lehrerinnen wurden aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand versetzt, bestätigte Wolfgang Zappe, der als Leiter der Grundschule Burhave auch mit der kommissarischen Leitung der Stollhammer Schule beauftragt ist.

Einige Abmeldungen

Die Zahl der Schüler hat sich im Laufe dieses Schuljahres durch einige Abmeldungen auf 46 verringert. Sie werden derzeit in drei Klassen, davon eine Kombiklasse (1. und 2. Schuljahr) unterrichtet.

Weil nach den Sommerferien statt der erwarteten 14 Kinder nach derzeitigem Stand nur zehn Mädchen und Jungen eingeschult werden, würden im Schuljahr 2012/2013 nur noch 36 Kinder die Grundschule Stollhamm besuchen. Für sie würden zwei Kombiklassen (1./2 Schuljahr mit 13 Kindern und 3./4. Schuljahr mit 23 Schülern) gebildet, für die zwei Lehrerinnen zur Verfügung stünden.

Da auch in den dann folgenden fünf Schuljahren mit Ausnahme von 2013/2014 (14 Kinder) nur drei bis sechs Kinder eingeschult werden, sei die Situation in Stollhamm alles andere als rosig, so der Kultusminister. Doch eher über eine Schließung der Schule nachgedacht werde, was auch den Wohnstandort Stollhamm schwächen würde, sollten andere Möglichkeiten in Erwägung gezogen werden. Eine sei die Bildung eines Schulverbundes mit der Grundschule Burhave, zu der er rät.

Lehrerkollegien gefordert

Mit einer solchen Lösung können sich sowohl Wolfgang Zappe als auch Heidi Rohde durchaus anfreunden. Die KuSS-Vorsitzende, der der Erhalt der Stollhammer Schule sehr am Herzen liegt, sieht in der Bildung des Schulverbundes aber nur dann einen Sinn, wenn neben den Eltern auch die Lehrerkollegien beider Schulen dahinterstehen.

Mit dem Thema wird sich der Ausschuss für Schulwesen des Butjadinger Gemeinderates in seiner Sitzung am Donnerstag, 10. Mai, ab 19 Uhr im Burhaver Rathaus beschäftigen. Aus dem Rat sei der Wunsch gekommen, über die Schulsituation in Butjadingen mit aktuellen Schülerzahlen informiert zu werden, teilte Bürgermeister Rolf Blumenberg auf Anfrage mit.

Er bestätigte aber auch, dass der Gemeinde eine Stellungnahme des Kollegiums der Grundschule Stollhamm vorliegt, das mit der jetzigen Situation und der absehbaren Entwicklung ganz und gar nicht glücklich ist. Nach Ansicht der in Stollhamm tätigen Lehrkräfte seien die Arbeitsbedingungen nicht mehr zumutbar und eine angemessene Unterrichtsqualität für die Schüler nicht mehr zu gewährleisten.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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