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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

BILDUNG: Mit Gummibärchen und Bunsenbrenner

31.01.2008

NORDENHAM Eigentlich hätte Hannah Folkers am Mittwochnachmittag Probe für die Mini-Playback-Show beim Blexer Kinderkarneval. Aber es gibt Wichtigeres im Leben einer Neunjährigen: Chemie zum Beispiel. In der Stadtbücherei beginnt ein sechswöchiger Chemiekursus für Kinder. Als Hannah davon erfahren hatte, stand für sie sofort fest, dass sie dabei sein muss. Und so fällt für die Neunjährige der Probetermin aus, stattdessen beschäftigt sie sich mit Elementen, anorganischen Verbindungen, organischen Naturstoffen und organischen Kunststoffen.

Insgesamt 15 Jungen und Mädchen nehmen an dem Kursus in der Veranstaltungsreihe Kiwi-Plus teil. Und es wären viermal so viel gewesen, wenn die Bücherei alle Kinder hätte aufnehmen können, die sich für das Angebot anmelden wollten. Dass Chemie bei den Kindern zurzeit in ist, das wussten Büchereileiter Jochen Dudeck und der Initiator des Projekts, Dr. Wolfgang Meiners. Aber dass das Interesse so groß ist, hat sie doch überrascht.

Gemeinsam mit drei Mitarbeitern des Experimentier-Museums Phänomenta aus Bremerhaven kümmern sie sich um die Kinder. Es werden fünf Forschungsteams gebildet, die sich mit den Grundlagen der Stoffe beschäftigen

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Wolfgang Meiners legt großen Wert darauf, dass die Jungen und Mädchen mit Stoffen arbeiten, die sie in ihrer unmittelbaren Umgebung finden. So probieren die Kinder beispielsweise aus, wie sich verschiedene Gegenstände unter dem Einfluss von Wasser, Essig oder Säure verhalten. Mit weißen Kitteln und Schutzbrillen – wie es sich für Chemie-Laboranten gehört – rücken sie den Stoffen zu Leibe. Benita Lohe tränkt ein Stück Kreide mit Essig. Lennard Lorenz greift ein Gummibärchen und ein Stück Zucker mit der Zange und hält es in die Flamme eines Bunsenbrenners. Fein säuberlich notieren die Kinder, was dabei passiert. Die Ergebnisse werden in einem Arbeitsbuch zusammengetragen. Am Ende des Kurses können die Teilnehmer eine dicke Mappe mit nach Hause nehmen.

Wolfgang Meiners sieht sein Angebot als Ergänzung zum Schulunterricht. Dadurch, dass sich jeweils ein Betreuer um drei Kinder kümmern kann, werden Möglichkeiten eröffnet, von denen die Schule nur träumen kann.

In der nächsten Woche wollen sich die Kinder – sie sind alle zwischen acht und zwölf Jahre alt – mit Papier beschäftigen. Anschießend geht es um Säuren und Basen, um Metalle und um Lösemittel.

Finanziert wird das Projekt von der Firma Xstrata. Nach den Worten von Wolfgang Meiners ist das Konzept, das er für den Kursus entwickelt hat, übertragbar. Es kann also jederzeit – auch anderswo – neu aufgelegt werden.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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