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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Mit Mattis muss man rechnen

22.06.2017

Nordenham /Rodenkirchen Seitdem im Zeugnis von Mattis Wieting Noten stehen, also seit der dritten Klasse, hat er eine Eins in Mathematik. Dass er am Mittwoch wieder eine Mathe-Eins im Zeugnis stehen hatte, war für den 14-Jährigen nicht wirklich überraschend. Schließlich ist Mattis Wieting ein Ass in Mathe. Mehr noch: Im Mathematik-Wettbewerb Pangea ist er der beste Neuntklässler Niedersachsens geworden, und in Deutschland gab es nur einen einzigen Schüler, der noch besser rechnete als der Rodenkircher.

Eine Urkunde und eine Medaille bekam der 14-Jährige für seine Leistung, außerdem 100 Euro und einige Spiele. Mattis Wieting war einer von 18 Schülern der Jahrgänge 5 bis 9 des Gymnasiums, die sich an dem Wettbewerb beteiligt hatten. Neben Mattis Wieting schafften es noch Nils Ole Behrens aus der 6d sowie Keno Lüßem und Bennet Quaritsch aus der 8c in die Zwischenrunde, die in Bremen ausgetragen wurde. Alle vier Schüler gehören zu den besten 500 Teilnehmern in ganz Deutschland – eine beachtliche Quote für das Nordenhamer Gymnasium.

Für Mattis Wieting ging’s noch eine Runde weiter. Zusammen mit seinem Opa Manfred Harjes fuhr er zum Finale nach Hamburg. Eine Stunde ließen die Organisatoren dort die Köpfe der Finalisten rauchen. Mattis Wieting blieb ganz cool und meisterte den Wettkampf mit Bravour.

Im Wettbewerb ging es um Themen, die üblicherweise bei Mathe-Schülern der neunten Klasse auf dem Lehrplan stehen: Pythagoras zum Beispiel, Gleichungssysteme und Wahrscheinlichkeitsrechnung; außerdem Knobel- und Logikaufgaben. Lehrerin Birgit Kessens bereitete ihre Schüler auf den Wettbewerb vor. Sie und ihre Kollegen sind mächtig stolz auf den Erfolg von Mattis Wieting. Birgit Kessens will auf jeden Fall eine Kopie der Urkunde in der Schule aufhängen. Logisch: „So etwas hat es am Nordenhamer Gymnasium schließlich noch nie zuvor gegeben.“

Wer nun glaubt, dass Mattis Wieting zu Hause den lieben langen Tag am Schreibtisch sitzt, um Wurzeln zu ziehen und Kurven zu diskutieren, der täuscht sich gewaltig. Der 14-Jährige hat noch viele weitere Interessen: Er spielt Tischtennis und Handball, ist aktives Mitglied bei den Johannitern und ist Teilnehmer der Schach-AG. Und natürlich freut er sich auf die Sommerferien.

Der Pangea-Wettbewerb ist übrigens nicht nur ein Ansporn für die Mathe-Asse. Es geht darum, allen Kindern gerecht zu werden, auch denen die in Mathe nicht ganz so stark sind. Die Aufgaben in der Vorrunde sind so gestaltet, dass auch sie Erfolgserlebnisse haben können. Ziel ist unter anderem, Schülern die Angst vor der Mathematik zu nehmen und den Spaß an der Mathematik zu fördern.

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