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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Stadtkapelle: Mit Tuba, Trommeln und Trompeten

14.05.2010

NORDENHAM Kinderleicht ist es nicht, der Tuba einen Ton zu entlocken. Aber Florian Wiese hat kein Problem damit, obwohl er zum ersten Mal dieses mächtige Instrument in den Händen hält. Links und rechts wölben sich seine Wangen. Er bläst ins Mundstück. Und höre da: Ein etwas wackeliger, aber deutlich vernehmbarer Ton stolpert durch den Trichter am anderen Ende des Instruments. Bravo!

Für die Dritt- und Viertklässler der Grundschule Nord steht am Mittwochmorgen Musik auf dem Stundenplan. Sie haben Besuch von Mitgliedern der Nordenhamer Stadtkapelle. Sie wollen die Kinder für Blasmusik begeistern. Nach Meinung von Ralf Hesse, dem Leiter der Stadtkapelle, kann nicht früh genug damit begonnen werden. Natürlich verfolgt er auch ein Eigeninteresse. Die Stadtkapelle ist auf der Suche nach Nachwuchs. Ralf Hesse hofft, dass das eine oder andere Kind Interesse hat, bei der Stadtkapelle ein Instrument zu erlernen.

Mit Freude bei der Sache

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Die Kinder sind mit großer Freude bei der Sache. Florian Wiese versucht’s noch einmal auf der Tuba. „Eigentlich ist das ganz einfach“, sagt der Neunjährige. Kein Wunder: Zu Hause übt er fleißig auf der Vuvuzela. Das ist ein Blasinstrument aus Südafrika, das bei der bevor stehenden Fußball-Weltmeisterschaft vermutlich tausendfach zum Einsatz kommen wird.

Auch Birssin Kilic probiert alle Instrumente aus, die die Musiker mitgebracht haben. Tuba, Trompete, Posaune, Querflöte, Saxophon. Herrlichen Krach machen auch die Rasseln, Schellen, Triangeln, Kastagnetten und die dicke Basstrommel. Aber das alles ist nichts gegen die beiden Becken, die einen Höllenlärm verursachen, wenn man sie kräftig gegeneinander schlägt. Birssin versucht’s, und ringsherum halten sich die Kinder die Ohren zu. Was für ein Spaß.

Wolf-Dieter Ebeling ist eine andere Geräuschkulisse gewohnt. Schließlich gehört er zu den alten Hasen in der Stadtkapelle. Gemeinsam mit seinen Kollegen Anne-Marie Hesse, Silke Frerichs, Sandra Ostendorf, Bärbel Meyer, Klaus-Dieter Münzberger und August Lübken zeigt er den Kindern die Instrumente. „Da sind einige echte Naturtalente dabei“, stellt er mit geübtem Gehör fest.

Lieder auf der Blockflöte

Am Ende bedanken sich die Kinder bei ihren Besuchern mit Liedern auf der Blockflöte. Und die Mitglieder der Stadtkapelle revanchieren sich, zeigen den Schülern, wie es klingt, wenn man fleißig übt. Unter anderem spielen sie „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens und ernten dafür reichlich Applaus von den Jungen und Mädchen.

Für die Stadtkapelle ist der Besuch an der Grundschule Nord nur der Auftakt eines Projekts. Nach und nach wollen die Musiker weitere Schulen in Nordenham abklappern. Als nächstes ist die Grundschule Atens an der Reihe, dann kommen die Grundschule St. Willehad und die Haupt- und Realschule am Luisenhof.

Ralf Hesse hat das Ziel, bei den Kindern Interesse zu wecken, „auch weil Musik grundsätzlich eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ist.“ Bei der Stadtkapelle können Kinder und Jugendliche ein Instrument lernen und später im großen Ensemble einsteigen. Auf diese Basis ist die Stadtkapelle angewiesen, um langfristig bestehen zu können.

Ralf Hesse möchte auch den Eltern Gelegenheit geben, sich zu informieren. Einen Eindruck davon, was die Stadtkapelle zu bieten hat „und wie wir miteinander umgehen“, können sich Eltern und Kinder bei einer öffentlichen Probe verschaffen. Sie findet am Sonntag, 13. Juni, ab 15 Uhr in der Jahnhalle statt.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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