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Tierschutz: Designerwohnung für Piepmätze

11.06.2018

Moorriem Treffpunkt „Grünes Klassenzimmer“ hieß es in der vergangenen Woche für die Moorriemer Grundschülerinnen und Grundschüler der jahrgangsübergreifenden Klasse 1/2. Als Gäste gesellten sich Hans-Jürgen Junge vom NABU Elsfleth und Hausmeister Thomas Klemmer zu den Kindern – und sie hatten etwas mitgebracht: fünf kleine Eigenheime für die heimische Vogelwelt sollten an den Bäumen im „Grünen Klassenzimmer“ angebracht werden.

Die schicken Exemplare waren weit entfernt vom uniformierten „Plattenbau“. Im Sortiment waren Nistkästen für Halbhöhlenbrüter wie Zaunkönig, Amsel oder Rotkehlchen, für Nischenbrüter wie Fliegenschnäpper, Hausrotschwanz und Co. war ebenfalls etwas Passendes dabei, und dann waren da noch zwei Designerstücke: ein Nistkasten in Form eines nostalgischen Wohnwagens und ein Eigenheim mit geschwungenen Wänden – diese Exklusivwohnungen für Piepmätze gefielen den Kindern besonders gut.

Die Grundschule Moorriem ist seit langem fit und engagiert in Sachen Naturschutz. Es gibt eine vogelfreundliche Totholzhecke, im „Grünen Klassenzimmer“ hängen bereits Schutz- und Aufzuchthilfen für Eichhörnchen und Nistkästen für Vögel, vor der Schule blüht es auf einem bienenfreundlichen Blumenbeet und in Sachen „Insektenhotel“ hatte die Schule eine Vorreiterfunktion.

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Für die Grundschule ist die Kooperation mit dem NABU Elsfleth eine Premiere, die Zusammenarbeit soll aber weiter intensiviert werden.

An der bundesweiten NABU-Insektenzählung vom 1. bis 10. Juni beteiligt sich die Moorriemer Grundschule in diesem Zusammenhang ebenfalls. Hans-Jürgen Junge: „Ziel ist es, ein möglichst exaktes Bild zu verschaffen, um dem Insektenschwund ein wissenschaftliches Fundament zu geben. Noch sind die Erkenntnisse nicht ausreichend, um Ursachen konkret zu definieren. Zunächst konzentrieren wir uns auf Sechsbeiner wie Marienkäfer, Tagpfauenauge, Steinhummel und das grüne Heupferd“, führte Junge aus. Und weiter: „Wir wissen noch nicht, was passiert, wenn weiterhin Arten verschwinden, wenn sich das Ökosystem massiv verändert und womöglich die Schädlinge überleben und sich immer stärker vermehren.“

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