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Stichwahlen in drei Gemeinden entschieden
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Aktualisiert vor 7 Minuten.

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Stichwahlen in drei Gemeinden entschieden

NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

„Nebenbei Toleranz entwickeln“

15.03.2017
Frage: Warum werden in der Villa Kunterbunt Integrationsgruppen eingerichtet?
Knauff: In Ovelgönne gibt es bisher dieses Angebot nicht. Die Ovelgönner Kinder mit besonderem Förderbedarf besuchen bisher Einrichtungen in Brake oder Mentzhausen. Durch das Angebot einer integrativen Krippen- und Kindergartengruppe ab dem 1. August können die Kinder wohnortnah betreut und gefördert werden.

 ein neues Angebot

Sie gehen von Anfang an mit den Kindern zusammen in die Krippe oder in den Kindergarten, mit denen sie auch zusammen zur Schule gehen. Dadurch gestaltet sich der Übergang von Kiga zur Schule für alle Kinder einfacher. Sie kennen nicht nur die Räumlichkeiten, sondern durch die Zusammenarbeit des Kindergartens mit der Schule auch schon die Lehrer.

 gegenseitig stützen

Nichtbehinderte und behinderte Kinder lernen den gemeinsamen Umgang miteinander, Rücksichtnahme und gegenseitige Unterstützung. Sie profitieren von unterschiedlichen Lernmöglichkeiten und erlernen nebenbei Toleranz gegenüber Menschen, die in ihren Entwicklungsmöglichkeiten eingeschränkt bzw. voraus sind.
Frage: Wie werden die Integrationsgruppen personell ausgestattet?
Knauff: Die Kinderzahl in der integrativen Gruppe wird von 25 auf 18 Kinder reduziert. Von den 18 Plätzen stehen vier Plätze Kindern mit besonderem Förderbedarf zur Verfügung. Die Erzieherin und die Sozialassistentin in der Gruppe werden von einer heilpädagogischen Fachkraft bei der Arbeit unterstützt. Aufgabe der heilpädagogische Fachkraft ist es, darauf zu achten, dass die Angebote in der Einrichtung so gestaltet werden, dass alle Kinder nach ihren Fähigkeiten daran teilnehmen können.

 Nötige Hilfe geben

Sie koordiniert therapeutische Angebote, die dann hier im Hause stattfinden, damit die Kinder und Eltern diese Belastung nicht mehr am Nachmittag haben. Sie ist Ansprechpartnerin für die Eltern und begleitet sie, wenn es nötig ist, zu anderen Institutionen, um zum Beispiel Hilfsmittel zu bekommen. Für die integrative Betreuung ist zunächst so geplant, dass die heilpädagogische Fachkraft fünf Stunden täglich für die zu betreuenden Kinder zur Verfügung steht. Sollte sich zeigen, dass der Bedarf höher ist, kann dieses Angebot auch erweitert werden.
Frage: Welche Familien dürfen das Angebot nutzten?
kNauff: Das Angebot richtet nicht nur an Familien, die ein körperlich oder geistig behindertes Kind haben, sondern auch an Familien, deren Kind zum Beispiel sozial-emotional auffällig ist.

 Amt gibt Tipps

Das heißt, dass ein Kind, in seinem Verhalten so auffällig ist, sei es durch aggressives Verhalten oder auch starke Zurückgezogenheit, dass es ohne Unterstützung den Alltag in einer großen Gruppe nicht schaffen kann. Aufgenommen werden Kinder, deren Eltern beim Gesundheitsamt einen Antrag auf Gewährung von Hilfe in einem Integrationskindergarten gestellt haben und dem zugestimmt wurde. Das Angebot steht allen Kindern aus der Gemeinde Ovelgönne zur Verfügung.
Frage: Bis wann sollten sich Interessierte bei Ihnen melden?
Knauff: Interessierte Eltern können sich ab sofort in der Kita unter Telefon   04401/8865 melden. Für Informationen stehe ich zur Verfügung. Auch der Antrag auf Gewährung von Hilfe in Integrationskindergarten und -krippe liegt hier vor und kann gegebenenfalls mitgenommen werden.
Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
Rufen Sie mich an:
04401 9988 2304
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