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Betreuung: Neue Gesichter bei Lebenshilfe

30.09.2014

Brake Es sind große Fußstapfen, in die Anke Workowski und Andrea Pankow treten. 30 Jahre leitete Reinhard Brodé die Braker Lebenshilfe. Nun räumte er seinen Stuhl, der seit dem 1. August von den beiden Diplom-Sonderpädagoginnen besetz wird.

Dabei stehen Pankow, die bereits seit September 2012 in der Lebenshilfe als Schulleiterin der Tagesbildungsstätte tätig ist, und Workowski, die seit April an Bord ist, vor vielen Herausforderungen. „Wir müssen uns die Wesermarsch jetzt erst einmal neu erschließen, unsere Partner kennenlernen und schauen, wo man zusammenarbeiten kann und auch, wo wir uns verbessern können“, sagt Pankow, die auch in Zukunft für die Tagesbildungsstätte zuständig sein wird.

Ganz oben auf der To-Do-Liste steht dabei die Absicht, die Lebenshilfe auch wieder in der Öffentlichkeit fest zu verankern. „Wir haben neue Farben und einen neuen Slogan („Aufblühen, wachsen, stark fürs Leben“) erarbeitet“, erzählt die 36-jährige Workowski, die in Zukunft für die Bereiche Krippe und Kindergarten die Verantwortung trägt. Auch neue Flyer wurden in Zusammenarbeit mit einer Medienfirma erarbeitet, die auch an einem Infostand am 18. Oktober beim Braker famila-Center verteilt werden sollen.

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Man will Präsenz in der Öffentlichkeit zeigen. Aus mehreren Gründen. „Natürlich um zu zeigen, dass es uns gibt“, sagt Pankow. Schließlich geht es auch darum, neue Kinder für den Schulbetrieb zu gewinnen. „In Zeiten der Inklusion ist das für uns große Kaffeesatzleserei, wie viele Schüler letztlich zu uns kommen, oder doch auf eine inklusive Schule gehen“, erzählt die Schulleiterin, die momentan 50 Kinder und Jugendliche in ihrem Haus weiß.

Zudem will die Lebenshilfe, die als Verein organisiert ist, die Zahl der Mitglieder wieder erhöhen. Knapp 100 sind es derzeit. „Uns geht es dabei nicht ums Geld, sondern um Leute, die mitwirken und etwas zusammen mit uns gestalten möchten“, versichert Pankow.

Eine weitere Baustelle für die beiden neuen Geschäftsführerinnen ist die Fertigstellung des neuen Gebäudes für die Altersstufe, die ältesten Schüler also, das derzeit an der Schopenhauerstraße entsteht. „Bis Ende des Jahres wollen wir hier einziehen“, sagt Pankow. Und dann steht natürlich auch noch das 40-jährige Bestehen des 1976 gegründeten Tagesbildungsstättenbetriebes an. Kurzum: Es gibt viel zu tun für die beiden neuen Geschäftsführerinnen.

Martin Thaler Volontär / NWZ-Redaktion
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