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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Haushalt: Neuer Schub für bessere berufliche Bildung im Kreis

03.12.2016

Nordenham /Brake /Elsfleth Die Berufsbildenden Schulen im Landkreis Wesermarsch mit ihren Standorten in Nordenham, Brake, Elsfleth am Rittersweg und Elsfleth im Maritimen Kompetenzzentrum sollen besser ausgestattet werden. Dafür soll eine Verpflichtungsermächtigung über 250 000 Euro im Haushalt 2018 eingeplant werden, so dass der Landkreis bereits im Jahr 2017 Aufträge vergeben kann. Dafür hat sich der Bildungsausschuss des Kreistages einstimmig ausgesprochen.

Einen entsprechenden Antrag hatten die Fraktionen von FDP, Grünen und Unabhängiger Wählergemeinschaft gestellt. FDP-Fraktionschef Manfred Wolf forderte, dass im Haushalt 2017 für die fachliche Begleitung der Beratungen 30 000 Euro bereitgestellt werden. Hans Kemmeries, stellvertretender Chef der Kreisverwaltung, wies darauf hin, dass dies nicht nötig sei, weil 25 000 Euro aus dem allgemeinen Schuletat bei Bedarf abgerufen werden können.

Artur Post, Leiter der Berufsbildenden Schulen in der Wesermarsch (BBS), begrüßte die Initiative. „Das gibt einen erheblichen Innovationsschub in der beruflichen Bildung. Dafür sind dringend Finanzmittel nötig. Aber auch das Land Niedersachsen wird dafür etwas tun.“

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Schulausschuss-Vorsitzender Uwe Thöle (SPD) sagte: „Das zentrale Problem wird die Lehrerversorgung sein.“

Zurzeit werden rund 1 500 junge Menschen in der Wesermarsch als Berufsschüler im dualen System in einem anerkannten Ausbildungsberuf unterrichtet. Etwa 900 Schüler besuchen Vollzeitbildungsgänge. Im Berufsvorbereitungsjahr bis zum beruflichen Gymnasium können an den BBS entsprechende Schul- und/oder Berufsabschlüsse erworben werden.

Gemäß Beschluss des Ausschusses soll ein Arbeitskreis gemeinsam mit der Schulleitung darüber beraten, was konkret geschehen muss, damit die Berufsbildenden Schulen in der Wesermarsch bei sinkenden Ausbildungszahlen nicht den Anschluss an neue Entwicklungen und Erfordernisse verlieren.

Dabei soll auf die Ergebnisse des Arbeitskreises Schulentwicklung in der zurückliegenden Kreistagswahlperiode gebaut werden. Es geht dabei um zukunftsorientierte Ausbildung, fachliche Ausrichtung des Schulangebots, Standortfragen und Notwendigkeiten der Ausstattung an den Standorten.

Schulleiter Artur Post scheidet mit Ende des laufenden Schuljahres aus dem aktiven Schuldienst aus. Die stellvertretende Schulleiterin hat bereits zum Beginn des laufenden Schuljahres die BBS verlassen.

Bis zur Neubesetzung der Schulleitung sollen – so haben FDP, Grüne und Unabhängige beantragt – schon erste Projekte der praktischen Umsetzung definiert sein. Diese Vorhaben sollen dann vor einer zeitnahen Umsetzung mit der neuen Schulleitung abgestimmt werden.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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