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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Aktion: Abiturienten können 21 Erstspender mobilisieren

08.05.2018

Nordenham Unter dem Motto „Abi bis aufs Blut – Die Vampire kommen“, hatte der Abi-Jahrgang 2018 am Montag zur Blutspende in die Mensa des Gymnasiums Nordenham eingeladen. Ob es am Wetter lag, oder daran, dass in der kommenden Woche auch eine Blutspendeaktion in der Stadthalle Friedeburg ansteht, ist nicht klar, jedoch waren am Montag mit 34 Teilnehmern relativ wenig Spender dem Aufruf der Abiturienten gefolgt.

Die 34 Spender waren beim Team des DRK-Blutspendedienstes und bei den Abiturienten in guten Händen. Nach der Spende konnten sie sich am reichhaltigen Buffet stärken, das die Abiturienten vorbereitet hatten. Dort standen Käsebrötchen, Joghurt, Schoko- und Müsliriegel bereit. Auch frisches Obst gab es. „Das war eine Spende vom Wochenmarktstand Gonzka“, freute sich Bele Wegner, die zusammen mit drei Mitschülerinnen die Blutspende organisiert hatte.

„Tatsächlich ist der Blutspendedienst auf uns zugekommen“, berichtete sie. Denn bereits seit 1999 findet die Blutspendeaktion der Abijahrgänge statt. Schwieriger war es, einen passenden Termin zu finden. Natürlich durfte die Aktion nicht in die Prüfungsphase fallen. „Wir haben versucht, möglichst viele Angehörige zum Spenden zu bewegen“, erzählte Bele Wegner. Im Abijahrgang und dem Jahrgang darunter haben die Schüler über WhatsApp und Facebook die Werbetrommel gerührt. „Aber es ist ein bisschen schwierig. Die Sportabiturienten dürfen zum Beispiel heute nicht spenden, weil sie am Mittwoch ihre Sportprüfung haben“, sagte Bele Wegner.

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Dennoch konnte der Abijahrgang 21 Erstspender mobilisieren. Aber nicht bei allen „lief“ es gut. Bei der 18-jährigen Dana Albers wollte das Blut nicht so richtig fließen. Das kennt auch Bele Wegner. „Ich habe heute zum ersten Mal richtig gespendet. Ich war eigentlich schon im Januar bei der Blutspende, aber das ist gescheitert“, erzählte sie.

Das komme öfter vor, sagte Thomas Mahnken vom DRK. Vor allem, wenn die Teilnehmer vor der Spende nicht genug getrunken haben. „Man sollte nie nüchtern zur Blutspende gehen“, sagte der Experte. Etwa eineinhalb bis zwei Liter sollten Spender vor der Aktion trinken. „Zwar fängt der Körper mit dem ersten Tropfen Blut, der fließt, an, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen und Flüssigkeit über den Magen zu ziehen. Aber wenn nicht genug Flüssigkeit da ist, kommt es bei den Spendern schnell zu Blässe und einem Schwindelgefühl“, erklärte Thomas Mahnken. Und der Körper brauche schon ein bisschen Zeit, um die Flüssigkeit aufzunehmen, direkt vom Magen in den Blutspendebeutel läuft die Flüssigkeit dann auch nicht.

Für die Abiturienten stehen nun am 16. und 17. Mai die mündlichen Prüfungen an. Die offizielle Verabschiedung des Abijahrgangs wird am 22. Juni gefeiert, und am 30. Juni steigt dann mit dem Abiball das große Finale.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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