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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Beruf: 14 Azubis machen sich fit für Europa

25.09.2018

Nordenham Das Prinzip des „lebenslangen Lernens“ ist im Beruf immer häufiger ein Thema. Durch ständige Fortbildung auch nach Schule und Berufsschule weiterhin stets auf dem Laufenden zu bleiben, ermöglicht Arbeitnehmern, die Chancen auf dem Arbeitsmarkt besser zu nutzen. Dass man nie genug lernen kann, haben auch vierzehn angehende Kaufleute aus der Wesermarsch bereits verinnerlicht.

Sie nutzen die Möglichkeit, an den Berufsbildenden Schulen für den Landkreis Wesermarsch schon während der Lehre ihre beruflichen Weichen günstiger zu stellen. Acht von ihnen sind seit Februar vergangenen Jahres, sechs seit Februar dieses Jahres dabei.

Die Auszubildenden nutzen ein Zusatzpaket für Azubis, das von den BBS in Nordenham angeboten wird. Die BBS leisten hiermit in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer IHK quasi Pionierarbeit: Schlicht „Zusatzqualifikation Europakauffrau/ -mann“ ist das Programm überschrieben.

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„Nur wenn wir innovieren, ständig fördern und uns auf den Weg nach Europa machen, werden wir hier in der Region konkurrenzfähig bleiben,“ begründete die BBS-Abteilungsleiterin Dörte Manskopf die Motivation des Projektteams. Ja, das Programm liege allen Lehrern ganz besonders am Herzen, fügten Frederik Timling und Friederike Sattler hinzu.

Und Spaß mache die Projektarbeit zudem auch. Frederik Timling ist verantwortlicher Organisator des Programms, Friederike Sattler ist als „Internationalisierungsbeauftragte“ zuständig für die Auslandspraktika.

Die „Zusatzqualifikation Europakauffrau/ -mann“ startet stets ein halbes Jahr nach Beginn der Lehre und dauert zwei Jahre. Die sechsmonatige Vorlaufzeit sei nötig, so Timling, da die neuen Auszubildenden in den Sparten Industriekauffrau/ -mann und Kauffrau/ -mann für Spedition und Logistik sowie für Büromanagement ja erst richtig in Schule und Beruf ankommen müssen.

Die Lehrer würden diese Zeit nutzen, um die Neuen zu beobachten und in Abstimmung mit den Arbeitgebern den besten unter ihnen das neue Angebot „schmackhaft zu machen“. Bessere Übernahme-, Arbeitsmarkt- und Aufstiegschancen seien dabei gute Argumente.

Während des Unterrichts, der sowohl während der regulären Berufsschultage als auch an Samstagen stattfindet, müssen die Schüler in diesen zwei Jahren in fünf Modulen Nachweise erbringen. Es wird auf das IHK-Zertifikat „Internationale Geschäftsprozesse“ hingearbeitet, auf das KMK-Fremdsprachenzertifikat (Kultusministerkonferenz) Englisch und ein weiteres in Französisch oder Spanisch und den Europäischen Computerführerschein ECDL. Außerdem ist ein mindestens dreiwöchiges Auslandspraktikum zu absolvieren.

Für die ersten acht Programmteilnehmer endet die im Februar 2017 begonnene Zusatzausbildung zwar erst in einem knappen halben Jahr, gemeinsam mit Jutta Gulich (Englisch) und Nicole Lede (IHK) konnten ihnen Dörte Manskopf, Frederik Timling und Friederike Sattler in einer kleinen Feierstunde jedoch schon ihre KMK-Zertfikate Englisch überreichen: Sie gingen an Melanie Garms aus dem Bereich Bürokauffrau Büromanagement, Geeke Meiners, Florian Kolwitz und Marcel Ebert aus der Speditions- und Logistikdienstleistung, Eike Frerichs, Rozelien Erol, Marie Schütte und Carola Wiegand als Industriekaufleute. Den sogenannten „Europass“ für drei mit EU-Geldern aus dem Programm Erasmus+ geförderte Auslandspraktika in England und Schweden erhielten zudem Rieke Müller sowie Rozelien Erol und Marie Schütte.

Ein neuer Kurs im Rahmen des Programms „Zusatzqualifikation Europakauffrau/ -mann“ beginnt übrigens im Februar 2019. Die BBS-Lehrer sprechen schon heute besonders leistungsorientierte Auszubildende, die im Sommer im dualen System ihre Ausbildung begannen, auf eine mögliche Teilnahme an.

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