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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Gute Tat mit Segensspruch und Krone

07.01.2019

Nordenham /Butjadingen /Stadland Weltweit haben rund 165 Millionen Kinder eine Behinderung. In vielen Ländern werden sie diskriminiert, ausgegrenzt, haben keinerlei Chance auf eine individuelle Förderung. So auch in Peru – weshalb soziale Einrichtungen wie beispielsweise das Zentrum Yancana Huasy in Lima dringend Geld benötigen, um diese geistig oder körperlich eingeschränkten Mädchen und Jungen unabhängig von der finanziellen Situation ihrer Familien zu unterstützen. Genau das ist das Thema der diesjährigen Sternsinger-Aktion. Sie steht unter dem Motto „Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“.

Auch in Nordenham und Umgebung waren am Sonnabend 32 Mädchen und Jungen im Alter von acht bis sechzehn Jahren für den guten Zweck unterwegs. Aufgeteilt in acht Gruppen mit jeweils vier Kindern und Jugendlichen suchten sie nach dem Gottesdienst mit Pfarrer Karl Jasbinschek in der katholischen St.-Willehad-Kirche beziehungsweise dem Treffen mit Diakon Christoph Richter in Burhave rund 100 Haushalte auf, um den Segen in die Häuser zu bringen und für die bedürftigen Kinder zu sammeln. Dabei kamen nach dem ersten Kassensturz mehr als 3200 Euro zusammen.

Einige der Mädchen und Jungen waren zum ersten Mal dabei, andere beteiligen sich schon seit vielen Jahren am Dreikönigssingen, das weltweit die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder ist und vor genau 60 Jahren ins Leben gerufen wurde. „Wir haben in Nordenham und Burhave immer eine ganz bunte Mischung von Kindern und Jugendlichen“, sagte am Wochenende Sonja Neff von der katholischen Willehad-Kirchengemeinde. Im Vergleich zu den Vorjahren sei die Teilnehmerzahl allerdings leicht rückläufig.

Anders bei den Erwachsenen, die die Aktion unterstützen und in ihrer Kindheit vielfach selbst Sternsinger waren: Allein acht ehrenamtliche Fahrer waren am Wochenende unterwegs, um alle Gruppen zu ihren Einsatzorten zu bringen und sie während ihrer Hausbesuche zu begleiten.

In der nördlichen Wesermarsch gibt es immer mehr Haushalte, die sich den Besuch der Sternsinger wünschen und den Segensspruch „Christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus“) überbracht bekommen möchten. Ihren Segen überbringen die Sternsinger je nach Wunsch des jeweiligen Haushalts entweder mit Kreide auf der Haustür oder in Form eines Aufklebers.

Erstmalig wurden am Wochenende auch Fragebögen verteilt. Bereits seit November und noch bis Ende Januar sind alle Gemeindemitglieder eingeladen, sich an einer Befragung für die Erstellung des lokalen Pastoralplans zu beteiligen und Auskunft über ihre Verbundenheit und Zufriedenheit mit der Gemeindearbeit zu geben. Der Fragebogen steht auch auf der Homepage der Gemeinde zur Verfügung und kann online ausgefüllt werden.

Neu war in diesem Jahr auch, dass eine der Gruppe der Sternsinger in der evangelischen Kirche in Rodenkirchen zu Gast war. So wurde mit der Aktion der ökumenische Gedanke gefördert.

Sechs Mal hatten sich die 32 Dreikönigssänger im Vorfeld getroffen, um sich auf ihre Aussendung vorzubereiten. In der St.-Willehad-Gemeinde haben sie über die Hintergründe des Dreikönigssingens gesprochen, gemeinsam den Kinderfilm „Willi will’s wissen“ über die Situation der beeinträchtigten Kinder in Peru angesehen, Lieder und Texte einstudiert und aus Pappe und mit glitzernden Sternen ihre Kronen gebastelt. Angeleitet wurden die Gruppen von Christoph Richter, Sonja Neff und Nicole Patzelt. Maßgeblich beteiligt waren darüber hinaus die Messdienergruppenleiter Theresa Eger und Jonas Kück.


Infos und Fragebogen unter   www.st-willehad-nordenham.de 

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