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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Coronavirus: Kita-Schließung stellt Eltern vor Probleme

14.03.2020

Nordenham Jens Freese, der Leiter des Amtes für Bildung und Freizeit, war am Freitag um seinen Job nicht zu beneiden. Gegen 11.30 Uhr griff er dann zum Telefon, um die Kindertagesstätten zu informieren, dass ab Montag die Betreuung ausfällt, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Eine offizielle Anordnung hatte er bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekommen.

Aber eine Pressemitteilung des Niedersächsischen Kultusministeriums war für Jens Freese Grund genug, um die Kitas darüber in Kenntnis zu setzen, dass mit Beginn der nächsten Woche die Betreuung ausfällt. So konnten die Mitarbeiter in den Kindertagesstätten auch die Eltern informieren, als sie ihren Nachwuchs aus den Einrichtungen abholten.

„Kindertageseinrichtungen, Horte und Einrichtungen der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege bleiben bis 18. April 2020 geschlossen“, heißt es in der Pressemitteilung. Wenig später kam auch die „fachaufsichtliche Weisung“ des Gesundheitsministeriums. Insgesamt 13 Kitas im Nordenhamer Stadtgebiet sind davon betroffen. Dabei handelt es sich um acht städtische Einrichtungen, drei kirchliche und zwei private. Rund 800 Kinder werden in diesen Einrichtungen betreut. Viele Eltern stehen jetzt natürlich vor einem großen Problem.

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Eine Ausnahme gibt es für „Beschäftigte der öffentlichen Daseinsvorsorge“ aus den Bereichen Pflege, Gesundheit, Medizin und öffentliche Sicherheit wie Polizei, Rettungsdienste, Feuerwehr, Katastrophenschutz und Justizvollzug. Kinder, deren Erziehungsberechtigte in einem dieser Bereiche tätig sind, können in einer Notfallbetreuung unterkommen.

Jens Freese will bis Montag ein solches Angebot auf die Beine stellen. Geplant ist eine Betreuung in kleinen Gruppen in den einzelnen Einrichtungen. Vorab bittet der Leiter des Amtes für Bildung und Freizeit, um Verständnis, wenn am Montag noch nicht alles glatt läuft. Wenn es um die Nutzung der Notbetreuung geht, sollen strenge Maßstäbe angelegt werden. Im Zweifel müsse geprüft werden, ob die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Notbetreuung vorliegen. Jens Freese geht aber davon aus, dass dies die Ausnahme bleibt. Der Vorteil einer Kleinstadt sei, dass man sich kennt.

Grundsätzlich hätte sich Jens Freese mehr Vorlauf gewünscht, vor allem für berufstätige Eltern, die nun sehr kurzfristig eine Betreuung organisieren oder eine Regelung mit ihren Arbeitgebern finden müssen.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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