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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Elternhaltestellen In Nordenham: Gegen Verkehrschaos an Schulen

28.02.2020

Nordenham Wenn immer mehr Eltern ihre Kinder mit dem Auto bis vor die Schultür fahren, entsteht morgens ebenso wie mittags beim Abholen nach Schulschluss vielerorts in Deutschland ein regelrechtes Verkehrschaos. Dieses Problem hat auch Nordenham erreicht. Die Stadt versucht jetzt, mit Haltestellen für Elterntaxis und Zufahrt-Verboten gegenzusteuern. Die Haltstellen befinden sich in zumutbarer Entfernung von höchstens 300 Metern. Erste Erfolge sind erzielt worden, wie Eltern bestätigen.

Was hat die Stadt bisher unternommen ?

Seit 1. Februar ist am Plaatweg (in Höhe Stadion-Umkleidegebäude) eine Elternhaltestelle für die Grundschule Atens vorgesehen. Zudem ist die Zufahrt zur Schule über die Lübbenstraße in der Zeit von 7 bis 16 Uhr nicht zulässig und entsprechend ausgeschildert.

Um Verkehrsprobleme bei der Grundschule Süd einzudämmen, gilt seit 1. Februar eine Einbahnstraßenregelung im Abschnitt der Südstraße zwischen Von-Münnich-Straße und Tongernstraße.

Was sagen die
Eltern dazu
?

Während einer Sitzung des neuen Nordenhamer Stadtelternrates hat Baudezernentin Ellen Köncke darüber informiert. Die Stellungnahmen von Elternvertretern lassen sich so zusammenfassen: Hinsichtlich der Grundschule Süd, kann noch wenig gesagt werden. Die Regelung für die Atenser Schule hat bereits gute Wirkung gezeigt. In der Lübbenstraße ist weitgehend Ruhe eingekehrt. Dafür ist aber bei der anderen Zufahrt zur Grundschule (über Atenser Allee in den Plaatweg) etwas Chaos entstanden – zumal sich hier auch der Lehrerparkplatz befindet.

Baudezernentin Ellen Köncke will nun prüfen, ob auch hier ein Zufahrtsverbot während der Schulzeiten ausgeschildert werden soll. Zudem gebe es die Idee, falls nötig, auf dem Parkplatz des Freizeitbades Störtebeker eine weitere Elternhaltestelle für die Grundschule Atens zu kennzeichnen.

Über die Beschilderung von Haltestellen sei noch nicht entschieden worden. Ein offizielles Verkehrszeichen gebe es nicht. Die Stadt bitte um Vorschläge für die Gestaltung. Möglich seien auch Schilder mit dem Logo der jeweiligen Schule oder auch mit von Schulkindern entworfenen Darstellungen.

Ist die Nutzung der Haltestellen freiwillig ?

Den Eltern kann nicht vorgeschrieben werden, die Haltestellen zu nutzen. Eine Elternvertreterin sagte dazu während der Gesprächsrunde: „Das ist ein Elternproblem, kein Problem der Kinder. Die Kinder wollen gerne die kurze Strecke von der Haltestelle bis zur Schule laufen.“

Ellen Köncke appellierte an alle Eltern: „Überlegen sie, ob sie ihr Kind wirklich bis vor die Schule bringen müssen. Lehren sie ihren Kindern, selbstständig zu werden.“

Wie ist die Problemlage
in der Willehadstraße
?

Während der Sitzung des Stadtelternrates sprachen Elternvertreter die Problemlage in der St.-Willehad-Straße an. Hier sei mittags kein Durchkommen mehr – nicht nur wegen der Elterntaxis der Willehad-Grundschule, sondern auch wegen der Abholzeit bei der Willehad-Kindertagesstätte. Anwohner könnten mit ihrem Auto zeitweise weder ihre Grundstücke verlassen noch dorthin kommen.

Laut Ellen Köncke ist bereits angedacht, aber noch nicht entschieden, auch für die Willehadschule eine Haltestelle für Elterntaxis vorzusehen: an der Adolf-Vinnen-Straße – auf dem Parkstreifen vor dem ehemaligen Möbelhaus.

Elternvertreter regten dazu an, einen Zebrastreifen auf der Willehadstraße zu schaffen und hier zudem eine Einbahnstraßenregelung vorzusehen.

Bei der Grundschule Abbehausen ist laut Ellen Köncke geplant, auf dem Schulhof durch Markierung und Begrünung zwei bis vier zusätzliche Lehrerparkplätze zu schaffen. Keine Probleme mit Elterntaxis gebe es bei der Grundschule Friedrich-August-Hütte.

Wie ist die Situation in Blexen und Einswarden ?

Elternvertreter sagten, bei der Grundschule Blexen seien Parkmöglichkeiten an der Fährstraße sehr begrenzt. Ellen Köncke wies darauf hin, dass keine 100 Meter entfernt im Bereich Papenkuhle ausreichend Platz sei.

Bei der Einswarder Grundschule stören mitunter parkende Mitarbeiter von Premium Aerotec. Ellen Köncke sagte dazu, eventuell könne die Parkmöglichkeit auf 15 Minuten begrenzt werden.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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