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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Gymnasium Nordenham: Schüler wünschen sich mehr Infos zur Europawahl

23.05.2019

Nordenham Die Europawahl steht bevor und am Sonntag wird auch in Deutschland wieder gewählt. Aber worum geht es eigentlich bei dieser Wahl? Und wie wichtig ist sie? Diese und viele andere Fragen stellen sich auch die Schüler des Nordenhamer Gymnasiums. Sie wünschen sich Aufklärung.NWZNWZ „Ich finde die Europawahlen werden zu sehr unterschätzt. Den Wenigsten ist klar, was für einen Einfluss die Wahl haben kann“, sagt Politiklehrerin Tanja Pautsch. „Die Europawahl wird immer wichtiger und die Wahrnehmung dessen ist noch zu gering“, sagt auch Politiklehrer Sebastian Wegener.

Das Thema Europawahl bauen beide Lehrkräfte in ihren Unterricht ein. „Ich habe mit meiner Klasse den Wahl-O-Mat genutzt. Außerdem nehmen wir auch an der Juniorwahl dieses Jahr teil“, sagt Sebastian Wegener. Bei Tanja Pautsch reden die Schüler zu Beginn der Politikstunde immer über aktuelle politische Geschehnisse und die Bedeutung von Wahlen. Lehrer und Schüler diskutieren oft über die Altersgrenze zur Wahlberechtigung.

Gewählt werden darf nämlich erst ab einem Alter von 18 Jahren. Die beiden Lehrkräfte sehen dieses Mindestalter als sinnvoll an. „18 reicht vollkommen. Die Mehrheit der Jugendlichen setzt sich nicht ausreichend mit der Europawahl auseinander“, sagt Sebastian Wegener.

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In Nordenham hängen unzählige Plakate von den kandidierenden Politikern und Parteien. „Im Normalfall kommen die Politiker an die Schule und stellen sich in der Aula vor. Dieses Jahr konnten wir das aus Zeitgründen leider nicht einrichten“, sagt Tanja Pautsch. Im Unterricht gilt es, den Schülern den Stellenwert der Europawahlen nahezubringen. Sebastian Wegener meint, dass es wichtig sei, sich über die Vorteile eines vereinten Europas klar zu werden und wie die Welt sich dadurch weiterentwickeln kann. Tanja Pautsch sieht das ähnlich. „Die friedensschaffende Wirkung der EU soll im Vordergrund stehen“, findet sie.

Hannah Lorenz (17) und Anna von Häfen (18) besuchen die Oberstufe des Gymnasiums Nordenham. Sie sind ausgesprochen interessiert an der aktuellen Politik und halten sich auch über die Europawahl auf dem Laufenden.

Im Unterricht würden sich beide Schülerinnen jedoch mehr Informationen wünschen. „Ich finde, man könnte die Wahlen im Unterricht etwas ausführlicher besprechen. Wir hatten dieses Jahr aber auch wenig Zeit dafür“, sagt Hannah Lorenz.

Sie informiert sich hauptsächlich privat über das Thema Europawahl und bezieht die Informationen aus dem Internet und Fernsehen. „Auf Facebook sind fast alle Parteien mit ihren Programmen vertreten. Außerdem habe ich das Bundesamt für politische Bildung auf WhatsApp abonniert“, erzählt Hannah Lorenz.

Die 17-jährige darf noch nicht an der Wahl teilnehmen. Sie wünscht sich eine Anpassung des Wahlberechtigungsalters auf 16 Jahre. „Wir sind die jungen Leute und viele kennen sich mit der Thematik bestens aus. Warum sollte man diese Stimmen ignorieren?“ Ihre Mitschülerin Anna von Häfen ist 18 Jahre alt und will am Sonntag von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Sie hätte sich im Unterricht ebenfalls ausführlichere Gespräche zu der Europawahl gewünscht. „Natürlich haben wir über Europa gesprochen und die Dringlichkeit der Wahlbeteiligung verinnerlicht. Trotzdem hätten intensivere Diskussionen zu dem Thema für mehr Aufklärung sorgen können“, sagt Anna von Häfen. Für sie ist das aktuelle Wahlalter gerechtfertigt dadurch, dass viele Minderjährige mit der Europapolitik nicht viel anfangen können und eine Wahlberechtigung nur einer geringen Anzahl an Schülern zu Gute kommen würde.

In einem Aspekt sind sich aber sowohl Schüler als auch Lehrer einig: Die Europawahlen seien enorm wichtig, und wer die Möglichkeit hat, wählen zu gehen, sollte dies auch unbedingt tun.

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