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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Klassentreffen: Bei den 68ern regierte noch der Rohrstock

18.10.2018

Nordenham „Wie oft hat man schon ein 50-jähriges Jubiläum in seinem Leben?“ fragte sich Martin Beck, als er zusammen mit den anderen Ehemaligen des Entlassungsjahrgangs 1968 vor seiner alten Schule an der Walther-Rathenau-Straße stand. Die Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit an der früheren katholischen St.-Willehad-Volksschule waren jedoch nicht nur positiv besetzt. Denn in den 1960er-Jahren herrschten überall an den Schulen noch strenge Sitten und Zustände, die aus heutiger Sicht schlichtweg unhaltbar sind.

Schläge mit dem Rohrstock seien an der Tagesordnung gewesen, berichtete der Nordenhamer. „Aber unsere Lehrer haben auch sehr unter uns 1968ern gelitten“, hielt Horst Bergmann lachend dagegen, der zu dem Ehemaligentreffen aus Berlin angereist war. Andere waren aus Hamburg oder sogar Usedom gekommen. Die meisten der ehemaligen Volksschüler – alle Jahrgang 1951 bis 1953 – haben jedoch nach wie vor ihren Lebensmittelpunkt in Nordenham und umzu. Und es war bereits das siebte Mal, dass ein Ehemaligentreffen mit reger Beteiligung stattfand. „Wir haben ja neun Jahre lang die Schulbank zusammen gedrückt. Das schweißt zusammen“, meinte Barbara Stenzel, geborene Neumann, die zusammen mit Martin Beck das Jubiläumstreffen organisiert hatte.

22 der früheren 31 Schüler nahmen an der halbtägigen Veranstaltung teil, drei sind mittlerweile verstorben. Einige stießen erst am Abend nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken im Pfarrsaal und der Besichtigung des alten Schulgebäudes dazu, die jedes Mal ein fester Programmteil der Klassentreffen ist. „Ich werde ihnen heute nicht nur ihr altes Klassenzimmer zeigen, sondern auch den Computerraum und die Mensa. Und den Ostflügel, den kennen sie noch nicht“, sagte Ann-Sophie Marquetand, die seit einem Jahr an der St. Willehad-Schule unterrichtet.

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Als die Gruppe kurz darauf die Schulflure sah, fühlten sich viele der Ehemaligen in alte Zeiten zurückversetzt. Denn hier hat sich wohl wenig verändert. Ganz anders natürlich die Gestaltung der Klassenzimmer, die heute viel einladender wirken. Nach der Besichtigung machte sich die Gruppe auf den Weg nach Abbehausen. Während des Abendessens und Kegelns in der Gaststätte Butjadinger Tor wurden natürlich noch viele alte Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit ausgetauscht.

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