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Aktualisiert vor 16 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Kunstunterricht: Schüler zeigen im Finanzamt Designobjekte

02.04.2019

Nordenham Aus einer alten Schallplatte hat Hannah Stöver (15) aus Nordenham eine zauberhafte Sternenlandschaft gestaltet – mittels Lichterkette, die per Fernbedienung an- und ausgeschaltet werden kann. Fynn Janßen (14) aus Nordenham hat – ebenfalls im Kunstunterricht der Klasse 9b des Gymnasiums Nordenham – zunächst gar nicht gewusst, was er machen sollte und dann eine unkonventionelle Lampe mit eher winterlich gestalteten kleinen Sternen geschaffen.

Ähnlich positiv überrascht worden von ihrer Kreativität ist Marlene Neumann (14) aus Nordenham. Sie hat unter anderem eine leere Glasflasche und Lichterketten zu einer schmucken Lampe verarbeitet. Ihr Kunstwerk ist ebenso wie weitere Lampen, die in der Unterrichtseinheit „Design" aus unterschiedlichen Materialien entwickelt worden sind, ab sofort im Finanzamt Nordenham zu sehen.

Darüber hinaus sind weitere Schülerarbeiten des Gymnasiums Nordenham ausgestellt: dreidimensionale Modelle in Form organischer Architektur von Schülern der Klassen 10 b und 10d sowie Plastiken und Skulpturen der Klasse 7d.

Zweidimensional

Mehr noch: Auch zweidimensionale Kunstwerke können Besucher betrachten. Es handelt sich um expressionistische Werke (12. Klasse), Plakate zur deutschen Kriminal-Fernsehserie „Babylon Berlin“, Sillleben (12. Klasse) und Selbstportraits auf Leinwand im Stil einer im Unterricht thematisierten Epoche (Klassen 10b und 10d).

„Diese Kunstwerke verschönern unseren Arbeitsalltag und sie geben einen Einblick in das kreative Schaffen der Schüler“, freut sich Volker Poeschel. Der Chef des Finanzamtes Nordenham fügt hinzu: „Ich bin schwer beeindruckt und hoffe, dass das Publikum diese Arbeiten ebenso gut findet, wie die in den Vorjahren hier ausgestellten Schülerwerke.“

Bereits zum dritten Mal sind jetzt im Finanzamt Nordenham ein Jahr lang Werke von Schülern aus dem regulären Kunstunterricht von Gymnasiallehrerin Maren Wendel zu sehen. „Für die Schüler ist es eine große Ehre, ihre eigenen Kunstwerke in der Öffentlichkeit präsentieren zu dürfen“, sagt Maren Wendel. Im vergangenen Jahr habe sich für eines der Selbstportraits sogar ein Käufer gemeldet.

Organische Architektur

Zur Erläuterung einiger Kunstwerke: Als organische Architektur werden, so Maren Wendel, Richtungen der Architektur seit der Wende zum 20. Jahrhundert zusammengefasst. Diese Architektur setzte sich zum Ziel, die Harmonie von Gebäude und Landschaft, eine den Baumaterialien gemäße, „organisch“ aus der Funktion heraus entwickelte Form der Architektur herzustellen.

Die organische Architektur strebt somit an: eine Harmonie zwischen Bau und Landschaft, das organische Zusammenfügen von Bauteilen, die Verwendung natürlicher Baumaterialien und die Zweckbezogenheit der Bauwerke.

Während der Unterrichtseinheit zum Thema „Plastik und Skulptur“ sind verschiedene Arbeiten mittels unterschiedlicher Techniken und Materialien entstanden.

Die im Finanzamt Nordenham ausgestellten Arbeiten bestehen aus Draht und Pappmaché und stellen ein Objekt dar, welches im Vergleich zu seiner Ursprungsgröße deutlich vergrößert ist. Jeder Schüler hat sein Ausgangsobjekt nach seinen eigenen Wünschen ausgewählt.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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