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Mehrgenerationenhaus In Nordenham: Zusammenhalt ist ein wichtiger Baustein

24.08.2019

Nordenham Abwechslungsreiche Stände, bunte Deko und herrliches Wetter – der diesjährige Tag der Generationen am Freitag lud zum Verweilen ein. Zur Begrüßung sangen die Kinder des St.-Willehad-Kindergartens mehrere Lieder. Einige von ihnen waren als bunte Schmetterlinge verkleidet. „Wir ist größer als ich“ lautete das Motto des 12. Tages der Generationen im Nordenhamer Mehrgenerationenhaus.

Seit dem 1. August ist das Mehrgenerationenhaus unter der Leitung von Anja Danowski und Stefan Schreiber. Die beiden nutzten den Tag, um sich vorzustellen und die zahlreichen Helfer und Kooperationspartner persönlich kennenzulernen.

Viel Unterstützung

Stefan Schreiber lobte die Partner schon bei seiner Begrüßung. Die Zeit seit dem 1. August habe er hauptsächlich damit verbracht, diese Veranstaltung zu planen und vorzubereiten. Er betonte, wie viel Unterstützung er dabei von allen Seiten bekommen habe und brachte damit das diesjährige Motto schon auf den Punkt.

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Bärbel Stührenberg ist seit über 10 Jahren Patin des Mehrgenerationenhauses. Sie sieht die Veranstaltung als Orientierung, wie man eine gemeinsame Gesellschaft auf den Weg bringen könne.

Das Mehrgenerationenhaus wurde im Jahr 2007 eröffnet. „Es war ein Kraftakt, dieses Haus zu erbauen, aber auch, es zu erhalten. Es wurde bereits gemunkelt, dass hier bald die Lichter ausgehen“, erzählte Bärbel Stührenberg.

Trotz der vielen Veränderungen und Schwierigkeiten plädierte sie dafür, das Mehrgenerationenhaus zu erhalten. Man müsse sich Gedanken darüber machen, wie man jung und alt zusammenbringen kann, wie man das Mehrgenerationenhaus verbessern und vielleicht sogar neu erfinden kann.

Das betreffe nicht nur das Gebäude, sondern auch das Angebot. „Nichts bleibt wie es ist. Beständig ist nur der Wandel“, sagte sie. Dabei verwies die Patin des Hauses auf das Motto: „Viele Köpfe haben mehr Ideen als wenige.“

Ihrer Meinung schloss sich auch stellvertretende Landrätin Ursula Schinski an: „Es muss geschaut werden, was gut ist, aber auch was man anders gestalten kann. Dann hat man eine Perspektive für die Zukunft.“

Ludger Abeln, 1. Vorsitzender des Caritasverbandes Wesermarsch, betonte wie wichtig gesellschaftlicher Zusammenhalt sei und wie wichtig es sei, diesen so gut es geht zu erhalten. „In der Politik gibt es kaum noch eine Rede, in der nicht darauf hingewiesen wird, dass der Zusammenhalt bröckelt“, sagt er. Er sehe das Mehrgenerationenhaus als Chance, diesen zu verbessern.

„Es passiert nichts Gutes, außer man tut es“, fasste Angelika Zöllner, die stellvertretene Nordenhamer Bürgermeisterin zusammen.

Der Tag der Generationen hielt für Jung und Alt ein buntes Programm bereit. Die Mitwirkenden boten an ihren Ständen unterschiedliche Aktionen wie Märchenerzählen, Waffelbacken und eine Hüpfburg. Ingrid Jahnke moderierte den Tag und führte durch das Programm. Die Plattsnackers sorgten mit verschiedenen Sketchen und fröhlichen Liedern für Stimmung.

Am Nachmittag sang unter anderem der Mehrgenerationenchor und begeisterte das Publikum mit Klassikern wie „Singing in the Rain“, aber auch mit Zeilen wie „Wir sind anders als ihr, ihr seid anders als wir. Na und? Das macht das Leben bunt!“

Am Stand vom Verein Jekami (Jeder kann mitmachen) konnten die Gäste beim Billiard-Kegeln auf einer kleinen Holzbahn mitmachen oder ihr Geschick beim heißen Draht unter Beweis stellen.

Gewinne

Die Hospizhilfe Nordenham hatte ein Wurfspiel und ein Schätzspiel vorbereitet, bei dem die Besucher herausfinden sollten, wie viele kleine Klötzchen sich in einem Glas befinden. Zu gewinnen gab es einen Jutebeutel.

„Wenn jemand mit seiner Schätzung ganz nah dran ist, bekommt er aber auch einen Trostpreis“, sagte Helga Lange. Sie ist eine von über 30 ehrenamtlichen Hospizhelferinnen in Nordenham.

Die Hospizhilfe bietet Angehörigen verschiedene Angebote wie zum Beispiel Trauerspaziergänge oder das Trauercafé an, das jeden 1. Donnerstag im Monat um 15 Uhr in den Räumen der Hospizhilfe stattfindet.

„Einmal im Jahr bieten wir außerdem die Ausbildung zur Trauerbegleitung an. Dazu gehören 100 Ausbildungsstunden aber auch die Begegnung mit Fachleuten wie Ärzten und Besuche beim Bestatter und im Hospiz“, erzählte Helga Lange. Interessierte sind eingeladen, am offenen Frühstück teilzunehmen, das jeden 3. Mittwoch im Monat ab 9.30 Uhr stattfindet.

Von Information bis hin zu Spiel und Spaß – Der Tag der Generationen hatte wieder für jeden etwas zu bieten.


Ein Video sehen Sie ab Sonntag unter   www.nwzonline.de/videos/mein-landkreis/wesermarsch 
Eyleen Thümler Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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