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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Nordenhamer Sternfreunde: Mit welchem Raketenantrieb durch das All?

08.04.2019

Nordenham Um Raumfahrten zu fremden Welten geht es bei der nächsten Vortragsveranstaltung der Nordenhamer Sternfreunde-Vereinigung. Als Referent tritt bei der Veranstaltung der Diplom-Physiker Fabian Herrmann auf. Beginn ist am Mittwoch, 10. April, um 19 Uhr im Hörsaal des Gymnasiums. Sein Thema lautet:  „Relativistische Raumfahrt“.

Auch Schriftsteller

Fabian Herrmann hat Physik mit einem Abschluss in theoretischer Astrophysik an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena studiert. Zurzeit ist er als PR-Berater beim Institut für Festkörper-Kernphysik in Berlin und als Schriftsteller tätig.

Heutige bemannte Raumschiffe sind im Vergleich mit den utopischen Visionen der 1960er-Jahre enttäuschend: Kaum größer als ein Bus, momentan gefesselt an niedrige Erdumlaufbahnen – eine neue bemannte Mission zum Mond würde revolutionär erscheinen. Von interplanetaren, erst recht interstellaren Flügen scheint die Menschheit weit entfernt zu sein.

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Woran liegt das? Hier zeigt sich eine prinzipielle Grenze der chemischen Rakete: Schubstark, aber mit niedriger Endgeschwindigkeit ist sie für ehrgeizigere Weltraumziele ungeeignet. Die Ionenrakete dagegen vermag mit vergleichsweise hohen Endgeschwindigkeiten zu trumpfen, doch ihre Schubkraft ist außerordentlich gering.

Beträchtliches Potenzial

Fabian Herrmann wird in seinem Vortrag darstellen, mit welchen Raketentypen diese Probleme gelöst werden könnten. Vor allem der nukleare Pulsantrieb, das Orion-Projekt, und davon abgeleitete Varianten wie Laserfusion haben beträchtliches Potenzial bis hin zu relativistischen Endgeschwindigkeiten.

Hierbei gibt es allerlei populäre Missverständnisse, die auf verkürzten Darstellungen der Relativitätstheorie beruhen. Der Grund, weshalb Raketen nicht die Lichtgrenze überschreiten können, ist nicht, dass ihre Masse dabei unendlich wird. Mit dieser und ähnlichen Fehlauffassungen soll im Vortrag aufgeräumt werden.

Zudem stellt Fabian Hermann bei der Veranstaltung Auszüge aus seinem Roman „Curiepolis“ vor.

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