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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Cyber-Mobbing steht im Blickpunkt

08.03.2019

Nordenham Der Präventionsrat für die Stadt Nordenham will sich in diesem Jahr 2019 verstärkt um das Thema „Cyber-Mobbing“ kümmern und dabei die weiterführenden Nordenhamer Schulen in ihrer Präventionsarbeit unterstützen. Zudem soll die Öffentlichkeitsarbeit verbessert werden, „um die gute, nachhaltige Arbeit des Präventionsrates und seiner Kooperationspartner bekannter zu machen.“

Das hat Geschäftsführerin Uschi Wilkens jetzt dem Sozialausschuss des Stadtrates mitgeteilt.

Zum Hintergrund: Mit dem aus dem Englischen kommenden Begriff Cyber-Mobbing wird das absichtliche Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen von Mitmenschen im Internet und über Mobiltelefondienste bezeichnet.

Schüler verspottet

In einer Befragung von Schülern weiterführender Schulen durch das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen haben 54,6 Prozent der Schüler in Nordenham angegeben, dass sie von ihren Mitschülern gehänselt, ausgeschlossen oder nicht beachtet worden sind. In Niedersachsen waren es durchschnittlich 48,3 Prozent der Schüler. Im Internet verspottet, Opfer von Gerüchten, bloßgestellt oder ausgeschlossen wurden laut dieser Umfrage in Nordenham 54,5 Prozent der Schüler. Niedersachsenweit waren 49,4 Prozent betroffen.

Diese Schülerbefragung ist Teil einer Kriminologischen Regionalanalyse für die Stadt Nordenham, die das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur finanziert hat.

Wie Uschi Wilkens im Sozialausschuss mitteilte, werden in diesem Jahr weitere Erkenntnisse aus der noch nicht abgeschlossenen Analyse erwartet. Soweit möglich, will der Präventionsrat nötige Maßnahmen umsetzen. Dafür sind bereits Haushaltsmittel eingeplant. Den Schulleitungen ist Unterstützung zugesagt worden. Erkennbar sei bereits, dass Cyber-Mobbing im Mittelpunkt stehen werde.

Dem Präventionsrat gehören als 1. Vorsitzender Nordenhams Bürgermeister Carsten Seyfarth und als 2. Vorsitzender der jeweilige Leiter des Polizeikommissariats Nordenham an.

Seit Anfang November leitet Patrick Hublitz das Polizeikommissariat. Er hat – wie zuvor seine Vorgänger Helmut Strowitzki und Arne Schmidt – den stellvertretenden Vorsitz des Präventionsrates laut Geschäftsführerin Uschi Wilkens mit Freude übernommen und ist sehr aktiv.

Beirat bestätigt

Die Geschäftsführung liegt weiter in den Händen von Uschi Wilkens und dem für Präventionsarbeit zuständigen Polizeibeamten Edwin Krüger. Dem Beirat gehören drei weitere Mitglieder an. Anfang dieses Jahres sind als Beiratsmitglieder wiedergewählt worden: Christine Sassen-Schreiber, Eike Bohlmann und Jochen Dudeck.

Der Präventionsrat verfügt jährlich über rund 20 000 Euro aus dem Haushalt der Stadt Nordenham. Der größte Teil wird ausgegeben für Drogen- und Suchtprävention. Laut Uschi Wilkens kommen die an Schulen veranstalteten Drogen-Präventionstage sehr gut bei Jugendlichen an und erzielen nachhaltige positive Wirkung.

Seit vielen Jahren organisiert der Präventionsrat bewährte Veranstaltungen wie: „Offene Sporthalle“, Sprachcamp, Sicherheitstraining für Senioren. Zudem ist der Präventionsrat mit einem Cocktailstand auf dem Nordenhamer Stadtfest vertreten. Dennoch ist der Präventionsrat laut Uschi Wilkens noch zu wenig bekannt.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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