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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Soziales: Mehrgenerationenhaus feiert die Vielfalt

09.06.2018

Nordenham „Herein spaziert, herein spaziert“, sangen die Mädchen und Jungen der St.-Willehad-Schule am Freitag zum Tag der Generationen im Mehrgenerationenhaus. Und damit trafen sie schon die wichtigste Aussage über die Einrichtung: Hier ist jeder willkommen! Die zahlreichen Redner fanden natürlich noch mehr lobendende Worte für das Mehregernationenhaus.

„Leben braucht Vielfalt“ lautete das Motto des 11. Tages der Generationen. Eine Diktatur scheue die Vielfalt wie der Teufel das Weihwasser, sagte Ludger Abeln, Vorsitzender des Caritas-Verbandes im Kreis Wesermarsch. Ob Vielfalt vielleicht das Gegenteil von Einfalt sei, fragte er die Anwesenden. Denn leider würden auch in der Politik immer öfter nur noch vorschnelle und einfache Lösungen zu komplizierten Problemen präsentiert.

Vielfalt habe mit Toleranz, Respekt und Neugierde zu tun, sagte Ludger Abeln. Das Mehrgenerationenhaus biete die Möglichkeit, sich mit dem zuvor Fremden vertraut zu machen. Es sei darüber hinaus ein Treffpunkt für Jung und Alt, für alle Menschen, die die Gemeinschaft suchen, betonte der Pfarrer der katholischen St.-Willehad-Gemeinde, Karl Jasbinschek. Er bezeichnete das Mehrgenerationenhaus als ein soziales Zentrum, dass konfessions- und nationalitätenübergreifend alle unter einem Dach vereine.

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Vielfalt sei das Salz in der Gesellschaft, befand auch Bürgermeister Carsten Seyfarth. Dabei dürfe jedoch die damit einhergehende Toleranz nicht als Beliebigkeit verstanden werden, sagte er. Aus Sicht der Nordenhamer Politik trage das Mehrgenerationenhaus ein gutes Stück zur Lebensqualität bei.

Als ein Teil des sozialen Herzens beschrieb Uwe Thöle, stellvertretender Landrat, das Mehrgenerationenhaus. Immer öfter werde es Ersatz für die wegbrechenden Strukturen aus Freunden und Familie. Die Vielfalt sei an diesem Tag auch an dem bunten Programm zu erkennen, sagte Dr. Rainer Menge, Pate des Mehrgenerationenhauses.

Lobende Worte fanden alle Redner für die hauptamtlichen und vor allem die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter des Mehrgenerationenhauses. Denn „ohne Ehrenamt geht es nicht“, betonte zum Beispiel Rainer Menge.

Die vielen Mitwirkenden hatten ein breites Angebot vorbereitet. Im großen Saal führte Ingrid Janke durch das Programm. Am Vormittag begeisterten die Mädchen und Jungen des Kindergartens St. Willehad das Publikum mit ihrem Auftritt, gefolgt von den Schülern der Grundschule. Die Plattschnackers sorgten mit kleinen Sketchen und fröhlichen Liedern für Stimmung. Am Nachmittag sangen verschiedene Bands und der Generationenchor. Einige Gruppen des Sportvereins Nordenham zeigten ihr Können. Die Redner erhielten als kleines Dankeschön je ein von dem Schnellzeichner und Karikaturisten Robert Gurthat angefertigtes Portrait.

An weiteren Ständen gab es unter anderem fairgehandelte Produkte und kostenlose Stromsparberatungen. Beim Verein Jekami konnten die Gäste ihr Geschick mit dem heißen Draht testen oder beim Billard-Kegeln mitmachen. Das Kriseninterventionsteam hatte sein Glücksrad im Gepäck, und bei der Hospizhilfe konnten die Gäste an einem Wurfspiel teilnehmen.

Kurzum, der Tag der Generationen bot den vielen Gästen ein buntes Programm und breitgefächertes Angebot, denn Leben braucht Vielfalt.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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