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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Studien- und Berufsinfomesse: Arbeitgeber wollen bei Schülern punkten

30.01.2019

Nordenham Natürlich zeigen sie sich von ihrer besten Seite. Sie geben sich jung und modern. Es gibt Kugelschreiber mit Firmenlogos, an den Ständen stapeln sich die Prospekte. Man will überzeugen, in Erinnerung bleiben bei den Jugendlichen, die sich hier umschauen. Selten zuvor waren Nachwuchskräfte so begehrt – im Handwerk, in der Industrie, in der Verwaltung, bei Polizei und Bundeswehr. Auch Universitäten und Hochschulen buhlen um Studenten. Die Studien- und Berufsinfomesse am Nordenhamer Gymnasium ist auch eine Art Schaulaufen. Am Dienstag nutzen dort viele Schüler die Gelegenheit, sich auf dem Markt der Möglichkeiten ein bisschen mehr Orientierung zu verschaffen. Und da legen sich die Anbieter von Ausbildungs- und Studienplätzen Jahr für Jahr noch ein bisschen mehr ins Zeug.

Die Liste der Aussteller, die sich an der Messe beteiligen, reicht vom Amtsgericht bis zur Zinkhütte. Insgesamt 38 Aussteller sind am Gymnasium vertreten. Auch der Landkreis Wesermarsch ist dabei. Ausbildungsleiterin Sandra Henze tut das, was alle tun. Sie informiert, aber sie will auch punkten bei den Jugendlichen. Der Landkreis bildet Verwaltungsfachangestellte aus. Auch ein dreijähriges Duales Studium Allgemeine Verwaltung bietet er an. Aber lassen sich Elftklässler von einem solchen Angebot begeistern? Ist ein Job in der Verwaltung nicht doch ein bisschen langweilig? Sandra Henze kennt sich solche Vorurteile. Aber sie sagt, dass eine Ausbildung beim Landkreis alles andere ist, aber nicht langweilig. „Berufe voller Abwechslung“ – mit diesem Slogan wirbt die Kreisverwaltung um Nachwuchskräfte. „Dafür interessieren sich zunehmend auch Abiturienten“, hat Sandra Henze festgestellt, „vor allem diejenigen, die sich in der Wesermarsch verwurzelt fühlen und gerne hier bleiben wollen.“ Nach ihren Worten stellt der Landkreis jedes Jahr vier Auszubildende und vier duale Studenten ein. „In den vergangenen Jahren hat jeder von ihnen nach der Ausbildung einen unbefristeten Arbeitsvertrag bekommen.“ Die Ausbildungsleiterin empfiehlt Jugendlichen, unbedingt ein Praktikum zu machen. „Praktikanten durchlaufen bei uns vier Stationen. Und schon dabei stellen sie fest, dass ein Job in der Verwaltung sehr abwechslungsreich sein kann.“

Azubis berichten

„Es wird immer schwieriger geeignete Azubis zu finden“, sagt Ralf Peltzer, Ausbildungsleiter bei der Nordenhamer Zinkhütte. Und so bemüht sich natürlich auch der Industriebetrieb aus Friedrich-August-Hütte, frühzeitig das Interesse bei den Jugendlichen zu wecken. Wer könnte das besser, als die Azubis selbst, die vor einigen Jahren selbst vor der Frage standen, welche Richtung sie beruflich einschlagen wollen. Kevin Hünnekens und Noah Noel Buchner lernen bei der Zinkhütte den Beruf des Chemikanten. Gillian Zinnow hat dort eine Ausbildung zur Industriemechanikerin begonnen. Alle drei haben allein aufgrund ihres Alters einen guten Draht zu den Schülern. Sie erzählen ihnen, wie der Ausbildungsalltag aussieht. So bekommen die Schüler Erfahrungen aus erster Hand. Sie kriegen einen kleinen Einblick, wie der Arbeitsalltag hinter dem Werkstor aussieht. Dabei hat die Zinkhütte vor allem die Schüler im Visier, die nach der elften Klasse das Gymnasium verlassen.

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Viele Vorträge

Neben den Messeständen in der Schulstraße gibt es in den Klassenräumen des Gymnasiums jede Menge Vorträge. Dabei ist erstmals auch die Kreishandwerkerkerschaft vertreten. Jochen Quaritsch, Geschäftsführer der Firma Gebrüder Quaritsch aus Nordenham, spricht zum Beispiel über das Thema „Über eine handwerkliche Ausbildung zum Unternehmer“. Die Schule für Logopädie ist mit einem Vortrag dabei. Bei der Firma Siefken aus Nordenham geht’s um Landschaftsgestaltung. Die Liste der Vorträge ist lang.

Das Programm der Messe hat der kommissarische Schulleiter Sebastian Wegener zusammengestellt. Auch er hat festgestellt, dass sich die Arbeitgeber immer mehr Mühe geben, um sich beim Buhlen um die besten Nachwuchskräfte in Stellung zu bringen. Nach seinen Worten liegt das Duale Studium nach wie vor im Trend bei den Schülern.

Um sich bei der Messe informieren zu können, ist am Dienstag der Unterricht für alle Schüler des zehnten und elften Jahrgangs ausgefallen. Darüber hinaus konnten Schüler der Berufsbildenden Schulen und der Oberschule I das Angebot nutzen. Sebastian Wegener freut sich darüber, dass die Schüler die Möglichkeit haben, Kontakte zu knüpfen und mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die ganz authentisch aus ihren Arbeitsalltag berichten.

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Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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