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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Auf dem Weg zum „Bildungsbahnhof“

20.09.2019

Nordenham Der Traum vom „Bildungsbahnhof“ lebt weiter: Die Kreisvolkshochschule Wesermarsch (KVHS) hat die Förderanträge für das ehrgeizige Projekt fristgerecht eingereicht und klärt zurzeit Details mit den zuständigen Behörden ab. Ziel ist, in dem seit Jahren leerstehenden Bahnhofsgebäude in Nordenham ein neues KVHS-Domizil nach dem Vorbild des Zentrums für Kompetenz und Bildung (Kobi) in Brake einzurichten. Wann mit einer Entscheidung der Förderstellen zu rechnen ist, kann KVHS-Leiterin Ulrike Michalzik nicht sagen. Aber sie hofft, dass bis zum Ende dieses Jahres Klarheit herrscht.

Die KHVS-Chefin macht deutlich, dass sich das Vorhaben nur umsetzen lässt, wenn die erhofften Zuschüsse fließen. Die Volkshochschule hat Investitionshilfen aus der Städtebauförderung von Bund und Land sowie Fördermittel aus einem Denkmalschutz-Programm beantragt. Diese Zuwendungen sollen die Finanzierungsgrundlage für das Projekt bilden, das laut Ulrike Michalzik auf rund 8 Millionen Euro veranschlagt ist. Hinzu kommen Gelder des Landkreises Wesermarsch, der 2 Millionen Euro für den „Bildungsbahnhof“ bewilligt hat, und Eigenmittel der KVHS.

In der jüngsten Gesellschafterversammlung hat Ulrike Michalzik den aktuellen Stand der Dinge geschildert. Sie findet es „sehr positiv“, dass alle Beteiligten aus Politik und Verwaltung das Projekt unterstützen. Gleichwohl müsse für den Fall vorgesorgt werden, dass die angepeilten Fördermittel für den Bahnhof nicht bewilligt werden. Daher hat die Gesellschafterversammlung den Arbeitskreis KVHS-Gebäude damit beauftragt, einen Plan B zu erstellen und sich Gedanken über Alternativstandorte in Nordenham zu machen.

Die jetzige Situation mit den beiden KVHS-Niederlassungen am Marktplatz und in der Grundschule Friedrich-August-Hütte sei auf Dauer nicht tragbar. Sollte es mit dem Bahnhofsgebäude nicht klappen, müsste die Zusammenlegung an einem anderen Standort erfolgen. Daher sieht sich die KVHS-Leitung jetzt in der Unterweserstadt nach Immobilien zur Miete oder zum Kauf um. Auch ein Neubau könnte nach Ulrike Michalziks Angaben in Betracht kommen.

In der nächsten Gesellschafterversammlung im Dezember sollen die weiteren Schritte beschlossen werden.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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