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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Oberschüler stellen Vielfalt vor

27.08.2016

Jade 32 Grad im Schatten, da waren die Schattenplätze beim Schul- und Begegnungsfest der Oberschule Jade begehrt. Bei dem „Begegnungsfest der Kulturen“ waren Informationsstände zu den jeweiligen Herkunftsländern der Schüler aus Flüchtlingsfamilien aufgebaut. Allerhand verschiedene kulinarische Köstlichkeiten aus diesen Ländern lagen zum Verzehr bereit. „Zum Vergleich“ der Stand mit typischen Speisen aus der Wesermarsch.

Seit dem 1. Februar gibt es eine Sprachförderklasse an der Oberschule, die auch den Titel Europaschule trägt. Die 20 Schüler von Lehrerin Angela Litke kommen hauptsächlich aus den Ländern, Afghanistan, Syrien, Irak und Iran. Schulleiterin Susanne Krenzel: „Das klappt gut. Die Schüler sind wissbegierig. Sie sind motiviert und wollen die Sprache lernen.“

Im Gespräch ist man schon erstaunt, was einige Mädchen und Jungen nach fünf bis sieben Monaten an fließendem Deutsch über die Lippen bringen. „An drei Tagen in der Woche bieten wir dann noch für die Eltern den Sprachunterricht an“, erklärt Susanne Krenzel.

Für ein gelungenes Fest packten alle Klassen ordentlich mit an: „Die Schüler wollten das Schulfest. Dann kam man auf die Idee, die verschiedenen Kulturen mit einzubeziehen.“ Entstanden ist ein rundes, auch musikalisches Programm. Geboten wurden unter anderem Spielstationen, Einlagen der Schulband und der Jader Akustig-Singers, Darbietungen der Tanz AG und natürlich auch eine Vorstellung der Sprachlernklasse. Der Förderverein warb mit einem Stand für neue Mitglieder. Die Schulleiterin war von der Resonanz begeistert.

Bunt ging es bei Morsal Tagit aus Afghanistan zu, die ihre künstlerischen Fähigkeiten beim Schminken unter Beweis stellte. Morsal, die Neuntklässlerin aus Oldenbrok, war mit ihrer Schwester Manas, 5. Klasse, und Mutter Zeinab auf dem Fest. Sie hatte extra für den Anlass Koloocheh, ein süßes Gebäck, mitgebracht. Die Schülerinnen und Schüler, auch aus der Sprachlernklasse, standen den Gästen natürlich auch für Gespräche zur Verfügung. Ob nun über die Herkunftsländer, über die Schule oder über die Zukunft gesprochen wurde: Hauptsache, man kam miteinander ins Gespräch, nur im Miteinander könne Integration gelingen. „Es hat alles gut geklappt“, zeigte sich nach einem abwechslungsreichen Tag auch Susanne Krenzel zufrieden.

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