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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Gewerkschaft: Pädagogen erfassen ihre Arbeitszeit

11.04.2015

Wesermarsch Mit dem Ende der Osterferien startet am Montag, 13. April, eine landesweite Studie zur Erfassung der Arbeitszeit der Lehrerinnen und Lehrer in Niedersachsen.

An über 260 Schulen aller Schulformen werden mehrere tausend Lehrer in Niedersachsen über ein Jahr lang ihre Arbeitszeit minutengenau erfassen. In der Wesermarsch nehmen drei Schulen an der Erhebung teil. Welche Schulen das sind, mag Heiko Pannemann vom Kreisvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) allerdings nicht preisgeben.

„Es freut uns sehr, dass die Kolleginnen und Kollegen bei der Studie mitmachen“, sagte Heiko Pannemann am Freitag. Die Kolleginnen und Kollegen aus der Wesermarsch trügen dazu bei, dass viele verschiedene Schulen aus den unterschiedlichen Regionen des Landes dabei sind. Dadurch würden die Ergebnisse auf einer breiten Basis ermittelt und hätten repräsentativen Charakter, so Pannemann.

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Gleichzeitig erhielten die Lehrer eine persönliche Übersicht über ihre zeitlichen Belastungen. Heiko Pannemann: „Die Lehrkräfte wissen zwar um ihre permanente Überlastung. Das aber wissenschaftlich in einer Langzeitstudie zu dokumentieren, hat noch eine andere Qualität.“ Die GEW Niedersachsen ist die Auftraggeberin der Studie, die von der Universität Göttingen angefertigt wird.

Ausgangspunkt für die Erstellung der Studie war die Entscheidung der rot-grünen Landesregierung, zum 1. August 2014 die versprochene Altersermäßigung von einer Unterrichtsstunde für Lehrer, die älter als 55 Jahre sind, zu streichen und gleichzeitig die Unterrichtsverpflichtung an Gymnasien um eine Stunde zu erhöhen. Die Gewerkschaft steht seit der Ankündigung dieser Zusatzarbeit in Auseinandersetzungen mit der Regierung.

Ziel der Studie ist nun eine exakte Erfassung der geleisteten Arbeit über ein ganzes Schuljahr hinweg. Die Studie endet mit den Osterferien 2016; die Ergebnisse werden zu den Sommerferien 2016 präsentiert.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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