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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

„Problemlösung ist Stärke der IGS“

11.06.2015

Brake Ein von sieben Eltern unterzeichneter Brief, adressiert an Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD), über angebliche Missstände an der Haupt- und Realschule und der Integrierten Gesamtschule (IGS), sorgt für Ärger (NWZ  berichtete). In einer Stellungnahme ergreifen jetzt die gewählten Schulelternräte der Schulen das Wort.

„Angelegenheiten der Klassenelternräte sind, ohne die vorgeschalteten Instanzen zu informieren und mit den Klassenelternräten zu reden, als offener Brief an die Kultusministerin Frauke Heiligenstadt verschickten worden“, heißt es in dem Schreiben, das der NWZ  vorliegt. Die Eltern hätten „ohne Einhaltung der Wege Elternarbeit verhöhnt, indem sie angaben, gewählte Elternvertreter seien informiert beziehungsweise beteiligt“.

2012 sei der Wunsch der Elternvertreter entstanden, eine IGS zu gründen. „Vielleicht gab es damals Probleme, die im Grunde mit dem gegliederten Schulsystem zusammenhingen“, heißt es. In der Haupt- und Realschule seien die Kinder getrennt nach Haupt- und Realschüler unterrichtet worden, „was Rivalitäten und Mobbing begünstigt haben könnte“. Als Antwort sei 2014 die IGS Brake gegründet worden.

Eine der größten Stärken der IGS sei, dass Probleme zwischen den Schülern in offener Gesprächsrunde geklärt würden. In der IGS gebe es in jeder Klasse einen Kummerkasten, den die Schüler für „Probleme jeder Art“ nutzen könnten. In der Regel eine Stunde pro Woche würden Probleme „unter Mitwirkung der Lehrkraft“ geklärt. Dazu gebe es Regeln: ausreden lassen, zuhören, Hilfe anbieten, Lösungen finden, Gesprächskultur einhalten.

Könnten Probleme nicht in der Klasse gelöst werden, trage der jeweilige Schülervertreter das Problem in der Schülerkonferenz vor. Finde diese auch keine Lösung, werde das Problem in der Gesamtkonferenz behandelt. Die Eltern, die den kritischen Brief verfasst haben, hätten „von außen auf interne Regelkreise eingegriffen und das System geschädigt“.

Bei der Augen-Verletzung eines 11-jährigen IGS-Schülers durch ein Geo-Dreieck handele es sich um einen „tragischen Unfall“ und nicht um Vorsatz, betonen die Elternvertreter.

Tobias Schwerdtfeger Leitung / Regionalredaktion
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