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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Realschüler reißen sich um Tossens

05.08.2010

TOSSENS Für Melanie Rummel, Jens Schüßler, Andreas Diercks und Thomas Siemon gehen die Sommerferien nicht erst an diesem Donnerstag zu Ende. Seit Tagen schon bereitet das neue Leitungs-Quartett der Zinzendorfschule das Schuljahr 2010/11 vor. Für 643 Schüler, darunter 75 neue Fünftklässler, haben sie Lehrerstunden verteilt und Stundenpläne aufgestellt.

Waren es im vergangenen Jahr vor allem Gymnasiasten, die zu der freien Schule strebten, sind es diesmal vornehmlich Realschüler. 31 der 40 Anmeldungen wurden akzeptiert. Damit ist die fünfte Realschul-Klasse zweizügig. 30 Gymnasiasten wurden angemeldet und 14 Hauptschüler.

Geschwister bevorzugt

Anmeldungen von Schülern aus der Gemeinde Butjadingen werden grundsätzlich angenommen. Bei Anmeldungen von außerhalb werden Kinder bevorzugt, die schon einen Bruder oder eine Schwester an der Schule haben, erläutert der Wirtschaftsleiter Thomas Siemon. Sollten noch weitere Plätze frei sein, entscheidet das Einzelgespräch, sagt der 41-Jährige.

Anders als bei staatlichen Schulen ist bei der von der Herrnhuter Brüdergemeine getragenen Zinzendorfschule nicht der Elternwille entscheidend, sondern die Empfehlung der Grundschule.

Das gilt auch für Schüler von außerhalb Butjadingens, betont der Leiter des Haupt- und Realschulzweigs, Andreas Diercks. Diese Vorgehensweise habe sich bewährt, sagt der 38-jährige gebürtige Nordenhamer: „98 Prozent der Empfehlungen sind richtig.“

Zwar gebe es die Möglichkeit, in der Schule die Schulform zu wechseln, aber das komme nur selten vor. Der komplette Fächer-Kanon wird erteilt, die Unterrichtsversorgung an der freien Schule liegt nach Auskunft der neuen Leiter bei mehr als 100 Prozent.

Auch für den Hauptschul-Zweig gibt es Bewerbungen von jenseits der Gemeindegrenzen. Offensichtlich spreche die Eltern das Schul-Konzept und die gute Betreuung an.

Gut ausgelastet ist vor allem der Realschul-Zweig: Die Klassen haben durchgängig mindestens 28 Schüler. Im Hauptschul-Zweig sind es durchschnittlich 18.

Die beiden neuen Mitglieder der Schulleitung sind, wie berichtet, Melanie Rummel und Jens Schüßler. Die 35-jährige Burhaverin, die Deutsch, Religion und Sport unterrichtet, ist für die Gymnasialklassen 5 bis 9 verantwortlich. Als junge Mutter arbeitet sie mit verringerter Stundenzahl.

Für die Gymnasialklassen 10 bis 12 ist Jens Schüßler zuständig. Der jetzt 47-Jährige war bis 1979 Schüler der Zinzendorfschule, legte 1982 am Gymnasium Nordenham sein Abitur ab, studierte auf Lehramt, war als Journalist tätig und wurde 2004 Lehrer für Deutsch und Geschichte an der Zinzendorfschule.

Steifer Geist ist verflogen

Diese Rückkehr sei ihm nur in den ersten Unterrichtsstunden merkwürdig vorgekommen, sagt Jens Schüßler. Jetzt sei ihm seine Schulzeit hier kaum noch gegenwärtig. Vielleicht liegt es daran, dass sich die Zinzendorfschule stark verändert hat. „Früher herrschte hier ein etwas steifer Geist“, sagt Jens Schüßler. Die Veränderungen hätten vor allem Jürgen Sprickerhof und das Ehepaar Ellen und Ralf Walther bewirkt. Ralf Walther ist der Vorgänger von Jens Schüßler und Melanie Rummel.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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