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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Ferienpass-Aktion Im Stadland: Schwänzen kostet künftig Geld

24.01.2020

Rodenkirchen Kinder müssen für jedes Ferienpass-Angebot, das sie buchen, künftig eine Selbstbeteiligung von 2 bis 3 Euro bezahlen. Was in vielen Städten und Gemeinden in der Umgebung schon gang und gäbe ist, gilt ab diesem Sommer auch in Stadland.

Stärkere Verpflichtung

Das hat die Verwaltungsangestellte Katja Kohnert am Mittwochabend beim alljährlichen Treffen der Ferienpass-Betreuer im Rathaus mitgeteilt. Wie sie betonte, geht es der Gemeinde nicht etwa darum, ihre Einnahmen zu erhöhen, sondern sie will für die Mädchen und Jungen die Verpflichtung erhöhen, tatsächlich an den gebuchten Veranstaltungen teilzunehmen. Denn nicht selten lassen Kinder Termine ausfallen, für die sie sich angemeldet haben.

Den Ferienpass gibt‘s ab 15. April

Der neue Ferienpass wird ab 15. April zum Preis von 2 Euro ausgegeben. Ausgabestellen sind das Jugendzentrum sowie die Grundschulen Rodenkirchen und Seefeld/Schwei.

Die Teilnahmebögen mit den Zusagen werden vom 2. bis zum 30. Juni im Zimmer 4 des Rathauses an die Interessierten ausgegeben. Sie werden nicht mehr per Post verschickt, sagte Katja Kohnert.

Zum Ferienpass-Team der Gemeindeverwaltung gehören neben Katja Kohnert auch die Verwaltungsangestellten Corinna Evers und Petra Kintscher. Ann-Christin Dirks vom Jugendzentrum legt eine Babypause ein.

Die knapp 40 Vereinsvertreter, die der Einladung der Gemeinde zu dem Treffen gefolgt waren, stimmten den Plänen der Verwaltung zu. Sinn der Veranstaltung ist eine Manöverkritik für die vergangene Saison und der Ausblick auf die nächste.

„Wer sich von einer Veranstaltung abmeldet, bekommt die Selbstbeteiligung nur dann zurück, wenn die Abmeldung ausreichend begründet ist und mindestens zwei Tage vor der Veranstaltung eintrifft“, erläuterte Katja Kohnert. Erscheinen die Kinder ohne Abmeldung nicht, schwänzen sie also, bekommen sie das Geld nicht zurück; stattdessen fließt es in die Kassen der beteiligten Vereine.

Nicht mehr online

Und noch eine weitere Änderung gibt es beim Anmeldeverfahren: Der digitale Weg wird wieder geschlossen. Denn im vergangenen Jahr hatten nur 24 Kinder die Möglichkeit genutzt, sich online anzumelden – bei 230 verkauften Ferienpässen. Die Benutzeroberfläche sei zu kompliziert gewesen, es habe falsche und mehrfache Anmeldungen gegeben, die einen hohen Verwaltungsaufwand ausgelöst hätten,sagte Katja Kohnert: „Deshalb haben wir den Vertrag mit dem Online-Anbieter gekündigt.“

Der Heidepark Soltau und der Serengeti-Park Hodenhagen sind in diesem Jahr wieder die Ziele der großen Fahrten. Auch der Jaderpark wird wieder angesteuert. Neu oder wieder im Programm sind die Besichtigung des Weserstadions in Bremen, der Besuch des Nationalparkhauses in Fedderwardersiel und eine Fledermaus-Exkursion. „An weiteren Angeboten wird mit Blick auf die Kosten gearbeitet“, sagte Katja Kohnert.

Vereine bieten viel

Der Großteil des Angebots kommt aber wieder von den örtlichen Vereinen und Organisationen, die mit der Ferienpass-Aktion des vergangenen Jahres allesamt zufrieden waren, wie eine Nachfrage während des Treffens ergab. Eine der größten Veranstaltungen wird das Kinderfest des Bürgervereins Kleinensiel sein.

Mit von der Partie sind auch diesmal wieder der Angelverein, das Bronzezeithaus, der Stadlander Yachtclub Absen, der Verein Dielenschiff Hanni, die Seefelder Bogensparte, die Johanniter, der Klootschießerverein Reitland, der Klootschießerkreis Butjadingen und das Jugendzentrum.

Ratsfrau Andrea Arens bietet wieder ein Basteln an, und Ratsherr Gerriet Janßen zeigt den Kindern erneut seinen Bauernhof. Auch der Wasserbüffel-Hof Theerkorn in Norderschwei kann wieder besucht werden.

„Die Kinder habe Freude daran, zu uns zu kommen“, stellte die Vorsitzende des Fördervereins Bronzezeithaus, Ilona Gradic, stellvertretend für alle anderen Vereine zufrieden fest.

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