• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Oberschule Rodenkirchen: Auch unter neuem Namen ein Erfolgsmodell

07.07.2020

Rodenkirchen „Kein Schüler darf zurückbleiben.“ So oder so ähnlich heißt es bei fast allen Parteien. Doch die Realität sieht oft anders aus. Nicht so an der Oberschule Rodenkirchen. Hier bekommen auch Schulabstinenzler eine Chance – oft ist es die letzte.

Praxisklasse nennt sich diese Chance. Wer sie in Jahrgang acht und neun besucht, hat jede Woche drei Tage Unterricht und zwei Tage Betriebspraktikum. Matthias Bühnemann, stellvertretender Leiter des Fachdienstes Schulen der Kreisverwaltung, spricht bildlich von einer „dualen Ausbildung vor dem Schulabschluss“.

Das Modell startete 2008 landesweit und wurde je zur Hälfte von der Arbeitsagentur und vom Kreis finanziert. Damals hieß es VBoB: Vertiefte Berufsorientierung und Berufsstartbegleitung. Obwohl das Modell erfolgreich war, zog sich der Bund aus der Finanzierung zurück, weshalb es fast überall eingestellt wurde. „Vor 10 Jahren gab es in Niedersachsen 43 Berufsstartbegleiter, jetzt nur noch 3“, sagt Berufsstartbegleiter Jörg Naß. Als Angestellter der Kreisvolkshochschule ist er für den praktischen Teil dieses Schulzweigs zuständig.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

In der Wesermarsch lief das Angebot weiter, weil der Kreis die Kosten ganz übernahm. Keinen Ersatz gibt es aber für die Unterrichtsstunden, die die Oberschule aus ihrem Bestand nehmen muss. Deshalb kann die Schule jedes Jahr nur 14 Schüler aus der ganzen Wesermarsch aufnehmen, obwohl der Bedarf größer ist.

Doch es lohnt sich, sagt die Schulleiterin Anja Bode. In diesem Jahr haben 10 Schülerinnen und 3 Schüler die neunte Praxisklasse verlassen, 10 mit einem Abschluss (77 Prozent) und 11 mit einem Ausbildungsvertrag (85 Prozent). Die Zahlen sind in jedem Jahr auf diesem Niveau.

Insgesamt 7 Schüler haben eine betriebliche Ausbildung begonnen – im Handwerk und in der Pflege. Darunter ist sogar ein Schüler ohne Abschluss. 3 Schüler gehen in eine schulische Ausbildung, etwa zur Erzieherin. Eine Schülerin mit Förderschulabschluss beginnt eine Ausbildung in einem Berufsbildungswerk in Bremen, eine andere startet ihren Bundesfreiwilligendienst in Oldenburg, bevor sie im nächsten Jahr eine Ausbildung startet, und eine Schülerin ist Mutter geworden.

Wie die Erfahrung zeigt, geht auch die Abbrecherquote in der Ausbildung gegen null.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
04731 9988 2203
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.