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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Wiedersehen: Zehnte Klasse bekommt dicke Zigarren

23.08.2017

Rodenkirchen „Es sollte so sein wie früher. Der Lehrer kommt in die Klasse und es herrscht Ruhe“, sagte Karl-Heinz Röben aus Brake, als er die alten Klassenkameradinnen und Kameraden begrüßte. Doch die Wiedersehensfreude am Eingang der ehemaligen Mittelschule übertönte Röbens Vorstellung des gerade in Ruhestand gegangenen Leiters der jetzigen Oberschule, Jürgen Janssen.

Jürgen Janssen, Rektor von 2006 bis 2017, hatte es übernommen, die 27 Männer und Frauen des Abgangsjahrgangs 1967 durch deren alte Schule zu führen. In jedem Winkel und in jedem Raum hob das Stimmengewirr erneut an, die Erinnerungen mussten raus. Ob es die Andacht war, die an jedem Montag in der großen Pause gehalten wurde, der Musikunterricht bei Anton-Günter Wempe oder dicke Zigarren, die es für die Zehntklässler bei einer Betriebsbesichtigung von Bayer in Leverkusen gab. Die Tanzstunden bei Gerda Behrens und erste zarte Annäherungsversuche zwischen den Geschlechtern waren Gesprächsthema beim anschließenden Kaffeetrinken in der Gaststätte Hülsmann.

Immer wieder tauchte in den Erinnerungen ein Name auf: Udo Zempel. Der spätere SPD-Landtagsabgeordnete und Landrat war der Rektor der Mittelschule Rodenkirchen, in die am 3. April 1962 48 Jungen und Mädchen in zwei Klassen eingeschult wurden. Monika Freels-Suhr aus Rodenkirchen, die das Treffen zusammen mit Karl-Heinz Röben organisiert hatte, erzählte, dass „Rektor Zempel Wert auf politische und kulturelle Erziehung sowie musische und sportliche Aktivitäten“ seiner Schülerinnen und Schüler gelegt hat.

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So hielt Zempel am 22. November 1963, unmittelbar nach dem Bekanntwerden des Mordes an US-Präsident John F. Kennedy, in der Pausenhalle eine Gedenkstunde ab.

Die weiteste Anreise hatte Elke Ottolski hinter sich, die geborene Rodiek war aus Berlin gekommen.

Der Abschlussjahrgang 1967 trifft sich alle zehn Jahre – angesichts des Alters müsse man überlegen, diesen Turnus auf fünf Jahre zu verkürzen, meinte Karl-Heinz Röben angesichts der 70 Jahre, auf die alle alten Klassenkameradinnen und Kameraden zugehen, augenzwinkernd.

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