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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Schiffsmechanik bald mehr als reine Theorie

02.02.2016

Elsfleth Insgesamt 28 junge Männer und Frauen werden derzeit in Elsfleth zu Schiffsmechanikern ausgebildet. Sie absolvieren eine dreijährige duale Ausbildung. Diese findet teilweise im Dienste von Reedereien an Bord, aber auch an der Berufsbildenden Schule für den Landkreis Wesermarsch auf dem Maritimen Campus in Elsfleth statt.

In drei Schulzeitblöcken, die je zwölf Wochen lang sind, werden die angehenden Schiffsmechaniker in Elsfleth unterrichtet. Für den Bereich Seefahrt der Berufsbildenden Schulen Wesermarsch sei es sehr erfreulich, dass trotz anhaltender Krise in der Schifffahrt, Reedereien weiter an der dualen Berufsausbildung zum Schiffsmechaniker festhalten und interessierten jungen Menschen eine Ausbildung an Bord ihrer Schiffe ermöglichen, freut sich Silvia Baumgartner, Berufsschullehrerin im Bereich Seefahrt/Schiffsmechaniker.

„Gerade diesen jungen Menschen, die während der langen Schifffahrtskrise den Weg ,an Bord und zur See’ finden, zeichnen sich durch besondere Willenskraft und Zuversicht aus“, sagt Baumgartner weiter. Viele der Auszubildenden seien traditionell durch Familienmitglieder oder durch ein Ferienpraktikum an Bord vorgeprägt und ließen sich weder von der zeitweilig negativen Diskussion über die Seeschifffahrt noch von Ratschlägen älterer Seefahrer wie „bleib bloß an Land…“ beirren, erklärt die Berufsschullehrerin. Im Gegenteil, sie gingen konsequent ihrem Wunsch nach, zur See fahren zu wollen.

Die Berufsschüler vereine neben der Liebe zur Schifffahrt auch das Interesse an Sprachen und Menschen. „Die Bereitschaft dieser jungen Menschen, an Bord mit den multikulturellen Besatzungen zusammenzuarbeiten ist schon besonders. Diese Bereitschaft und die Unerschrockenheit sich auf eine Laufbahn in der Seeschifffahrt einzulassen, sind ein wertvoller Schatz, der nicht erst gehoben werden muss, sondern sehr präsent ist,“ sagt Baumgartner.

Umso dringlicher gelte daher ihr Appell an alle Verantwortlichen wie Politiker, Reedereien und Sozialpartner, sich auch weiterhin dieser zukünftigen Schiffsmechaniker und Schiffsoffiziere anzunehmen und ihnen eine Zukunft in einem der spannendsten Berufslaufbahnen zu ermöglichen, fordert die Berufsschullehrerin.

Merle Ullrich Nordenham / Redaktion Nordenham
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