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STADTGESCHICHTE: Schmucke Jahnhalle ersetzt marodes Jugendzentrum

04.10.2008

NORDENHAM Als die Nordenhamer Jahnhalle vor 25 Jahren zu einem Jugend- und Kulturzentrum umgebaut wurde, war Wilfried Fugel stellvertretender Stadtdirektor. Er erinnert sich noch gut an das zähe Ringen im Stadtrat, an die Widerstände, an die vielen Diskussionen und die zum Teil abenteuerlichen Pläne, als es darum ging, was aus der Jahnhalle werden sollte und wie sich die Stadt die Jugendarbeit vorstellt. Bei der Jubiläumsfeier am Donnerstag (siehe Bericht oben) gab er den Gästen einen interessanten Einblick in diese Zeit.

So erzählte Wilfried Fugel, dass sich Anfang der 70er-Jahre ein Jugendzentrum an der Körnerstraße befand. Später bekamen die Jugendlichen Räume am Westrand des Marktplatzes. Das Experiment eines selbstverwalteten Jugendzentrums ging aber auf Dauer nicht auf. So setzte sich die Erkenntnis durch, Sozialarbeiter einzustellen.

Das alte Jugendzentrum befand sichAnfang der Achtziger in einem maroden Zustand. Der damalige Stadtdirektor Friedrich Knöppler hatte die Idee, im Wasserturm ein Jugendzentrum einzurichten. Davon seien die Jugendlichen aber nicht begeistert gewesen.

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Dank des Einsatzes von Hermann Borchers sei es gelungen, die Jahnhalle zu erhalten“. Die Idee einer kombinierten Nutzung für die Jugend- und die Kulturarbeit sei nicht überall auf Begeisterung gestoßen. Proteste habe es vom Kreissportbund gegeben, der die Jahnhalle lieber als Turnhalle erhalten hätte, sagte Wilfried Fugel.

Der Umbau der Jahnhalle zum Jugend- und Kulturzentrum habe die Stadt seinerzeit 100 000 Mark gekostet. Zwei Drittel der Kosten hätten Bund und Land beigesteuert, weil sich die Jahnhalle im Sanierungsgebiet befand.

Wilfried Fugel teilte mit den Zuhörern auch seine Erinnerungen an die erste Kulturveranstaltung, die er in der Jahnhalle erlebte. Es handelte sich um einen Auftritt von Champion Jack Dupree. „Der Mann konnte nicht nur unglaublich gut Klavier spielen. Er konnte auch eine Menge Alkohol vertragen.“

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