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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

BILDUNG: Schulalltagsprobleme aufgreifen

07.10.2006

SüRWüRDEN Die Gewerkschaft klagt über Nachwuchsmangel in ihren Reihen. Ein Grund dafür sei der zunehmende Stress in den Schulen.

von torsten lange SÜRWÜRDEN - Die Arbeitszeit der Lehrer habe sich – insbesondere mit der zunehmenden Einrichtung von Ganztagsschulen – gewandelt: Aus diesem Grunde und wegen des Wegfalls der steuerlichen Vergünstigung eines privaten Arbeitszimmers seien Schulen jetzt gefragt, adäquate Arbeitsplätze für Lehrer in den Schulen zu schaffen. Darauf hatte der Vorsitzende des Kreisverbandes Wesermarsch der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Heiko Pannemann, jüngst den Landkreis als Schulträger aufmerksam gemacht.

Dass der Kreistag im Juli eine entsprechende Bedarfsprüfung beschloss, verbucht der Gewerkschaftsführer als Erfolg. Jetzt seien seine Kollegen in den Schulen aufgefordert, den Bedarf auch tatsächlich zu ermitteln und an den Kreis zu melden, forderte Heiko Pannemann am Donnerstagnachmittag während der Kreismitgliederversammlung in der Gaststätte „Kiek mol rin“ in Sürwürden. Der Kreisvorsitzende motivierte die Mitglieder, in Dienstbesprechungen und gegenüber den Schulleitungen eine Bedarfsfeststellung einzufordern.

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In seinem Jahresbericht informierte er die Gewerkschaftsmitglieder über die Tätigkeiten des Kreisvorstands. Selbstkritisch stellte er zwei Mängel fest: Zum einen müssten junge Kollegen für die Gewerkschaftsarbeit gewonnen werden. Es fehle nicht an Nachwuchs, doch der gewachsene Stress in den Schulen und die knapper werdende Zeit der Lehrer lasse kaum Raum für aktive Mitarbeit. Zum anderen seien pädagogische Veranstaltungen zu kurz gekommen. Pannemann bedauerte insbesondere, keinen Referenten gefunden zu haben, der Hilfen für die anlaufenden und verpflichtenden Förderplanungen in den Jahrgängen 1 und 5 geben könnte.

In Zukunft sollen verstärkt Probleme des Schulalltags in pädagogischen Veranstaltungen aufgegriffen werden. Außerdem nahm der Vorstand die Anregung entgegen, Bildungsfahrten für Lehrkräfte für die Kurzferien zu organisieren.

Während der Kreismitgliederversammlung zeichnete der Vorstand langjährige Mitglieder der Gewerkschaft aus. Seit 25 Jahren Mitglied in der GEW sind Hans-Heinrich Berends, Karin Gehlhaar, Christiane Herrmann, Ursula Ludwig, Gisela Schnesche und Gudrun Voss. In Abwesenheit geehrt wurden Gudrun Bogusch, Karl-Peter Grote, Hannelore Menke, Margret Ulms und Walther Vogel. Präsente für 40-jährige Mitgliedschaft nahmen Thomas Egermann und Werner-Michael Klausch entgegen.

In Abwesenheit geehrt wurde Kristel Lietzau für 50-jährige Zugehörigkeit zur GEW. Lietzau sei eine hingebungsvolle Grundschullehrerin gewesen, die unter anderem mit kostenlosen Nachhilfestunden den Bildungsauftrag ernst genommen hat, sagte Kreisvorstandsmitglied Hannelore Fischer-Voigt.

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