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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

BILDUNG: Schule und Finanzamt betreten Neuland

29.05.2009

EINSWARDEN „Für viele Menschen ist das Finanzamt nach wie vor ein unbekanntes Wesen“, glaubt Volker Poeschel, der Leiter der Behörde in Nordenham. Er und seine Kollegen wollen dazu beitragen, dass sich das ändert. Und zumindest bei den Zehntklässlern der Luisenhofschule ist ihnen das bereits gelungen. Am Donnerstag waren Volker Poeschel, Achim Simon und Thorsten Büsing vom Nordenhamer Finanzamt in der Einswarder Schule, um den Jugendlichen zu erklären, was die Behörde tut, wozu Steuergelder verwendet werden und was es mit der elektronischen Steuererklärung, kurz: Elster, auf sich hat.

Das Thema Steuern wird in den Schulen bislang eher stiefmütterlich behandelt, obwohl junge Menschen, sobald sie eine berufliche Ausbildung beginnen, damit in Berührung kommen. Mit ihrem Angebot, diese Wissenslücken zu stopfen, hat das Nordenhamer Finanzamt bei vielen Schulen offene Türen eingerannt. Volker Poeschel freut sich über das große Interesse. Er geht davon aus, dass er und seine Kollegen nach den Sommerferien noch weitere Schulen besuchen werden. Dabei betreten sowohl das Finanzamt als auch die Schulen Neuland.

Über 7000 Betriebe

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Die Schüler erfuhren gestern unter anderem, dass das Nordenhamer Finanzamt für 87 000 Menschen und 7079 Betriebe in der ganzen Wesermarsch – außer Lemwerder – zuständig ist. Die Steuereinnahmen betrugen in 2007 über 205 Millionen Euro, in ganz Deutschland waren es 538 Milliarden Euro. Das Finanzamt erhebt die Steuern für den Bund und für die Länder, dazu zählen Lohnsteuer, Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer und Kfz-Steuer.

Die Schüler erfuhren auch, das Steuern keine Erfindung der Moderne sind. Es gibt sie schon seit dem frühen Altertum, auch wenn die Abgaben nicht immer Steuern genannt wurden, sondern zum Beispiel auch Tribut, Zoll oder Zehnt. Steuern sind heute die Haupteinnahmequelle eines modernen Staates, um die Ansprüche der Bürger erfüllen zu können. Verwendet werden sie für die Sicherheit (Polizei, Bundeswehr), für die Bildung (Kindergärten, Schulen, Universitäten), für die Infrastruktur (Straßen, Krankenhäuser, Flughäfen) und für Sozialleistungen.

Einfacher mit Elster

Ein besonderes Anliegen war es den Finanzamtsmitarbeitern, den Jugendlichen die elektronische Steuererklärung Elster schmackhaft zu machen. Dabei besteht die Möglichkeit, die erforderlichen Daten via Internet zu übermitteln. Elster sei sowohl für den Steuerpflichtigen als auch für das Finanzamt eine große Erleichterung.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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