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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

BILDUNG: Schulen fördern Schnell-Lerner

15.02.2008

BERNE Wie sieht ein Computer von innen aus? Wie malte Monet? Ab welcher Temperatur brennt Papier? Fragen wie diese stehen bei den Schnell-Lernern aus Berne, Brake und Elsfleth auf dem Stundenplan. Schnell-Lerner? „Das sind Schülerinnen und Schüler, die über besondere Begabungen verfügen, die den normalen Schulstoff schneller aufnehmen als vorgesehen“, erklärt René Jonker, Rektor der Berner Comenius-Schule.

Für Schnell-Lerner gibt es in der Wesermarsch seit über einem Jahr besondere Angebote. Fünf Schulen – das Gymnasium Brake, die Grundschule Harrien in Brake, die beiden Elsflether Grundschulen und die Comenius-Schule – haben eigens einen Verbund gebildet. Sie bieten Kurse an, in denen Schulstoff vertieft wird oder Inhalte angegangen werden, die im normalen Schulalltag nicht vorkommen. So können Mädchen und Jungen am Gymnasium Brake eine Literaturwerkstatt besuchen, sich gezielt auf die Teilnahme an der bundesweiten Mathe-Olympiade vorbereiten oder Informatik-Kenntnisse erwerben.

An der Comenius-Schule gibt es ein Lese- und ein Kunstgeschichte-Projekt, die Grundschule Alte Straße in Elsfleth forscht mit den Schnell-Lernern im Chemie-Labor, die Grundschule Lienen setzt auf Mathematik und Europa, während die Grundschule Harrien Kurse in Mathematik, Philosophie und Schach anbietet.

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Der Clou: Die Mädchen und Jungen der Klassen 2 bis 11 lernen in altersgemischten Gruppen – und das nicht nur an ihrer Schule, sondern an einer der Verbundsschulen. „Das hat einen positiven Einfluss auf das Selbstbewusstsein und die Persönlichkeitsentwicklung“, meint Jonker.

Die Kurse finden in Berne im Zuge des Ganztagsunterrichtes statt, an den anderen Schulen wird meist vormittags gelernt. Jonker: „Die Schüler werden dafür vom Unterricht befreit, müssen aber das Versäumte selbstständig nachholen.“

Unterstützt werden die Schnell-Lerner vom Land Niedersachsen, das u.a. zusätzliche Lehrerstunden bereitstellt. Insgesamt belegen zurzeit rund 100 Schülerinnen und Schüler, darunter 13 der Comenius-Schule, einen oder mehrere Kurse an einer der fünf Verbundsschulen.

Welche Schüler für das Programm in Frage kommen, entscheiden die Lehrer, natürlich in Absprache mit den Eltern. Koordiniert wird das Projekt von Kirsten Focke, Lehrerin am Gymnasium Brake. Schützenhilfe erhalten die Schulen von der Landesschulbehörde.

Die Förderung von Schnell-Lernern, von Hochbegabten mag Jonker noch nicht sprechen, ist erst seit einigen Jahren ins Blickfeld der Pädagogen geraten. „Durch ein solches Programm erhalten sie Zusatzfutter.“ Dass die Lehrer die Förderung von Schülern mit Defiziten bei aller Euphorie nicht aus dem Blick verlieren, ist für Jonker selbstverständlich: „Das ist unsere Hauptaufgabe.“

Lernen abseits des normalen Schulalltags

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