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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Bildung: Schulsozialarbeit ruht auf sechs Schultern

01.06.2017

Brake Seit 2004 ist Simone Rudy in der IGS Brake als Schulsozialarbeiterin tätig. Jetzt hat die 37-jährige Mutter zweier Kinder Unterstützung durch zwei neue Kollegen erhalten. Für die Schülerinnen und Schüler der Schule ist dies ein Glücksfall, dass neben Simone Rudy auch Claus Linhoff und Jürgen Rohde als Schulsozialarbeiter für sie als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Auch wenn jeder eigene Arbeitsbereiche haben, so überlappen sich diese doch in bestimmten Bereichen. Dennoch entscheidet vorrangig der Schüler, mit welchem Sozialarbeiter er arbeiten oder von welchem er sich beraten lassen möchte. „Dabei suchen sich die Schüler ,ihren‘ Sozialarbeiter aus“, sagt Simone Rudy. „Wo ‚die Chemie‘ stimmt, kann auch am Besten gearbeitet werden.“

Zum Wohle der Schüler sprechen sich die Kollegen auch ab, dennoch gilt hier zunächst die Verschwiegenheitsklausel und nur der Schüler entscheidet, ob dies auch in seinem Fall erlaubt ist.

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„Für alles, was wir mit den Schüler besprechen, gilt natürlich die Schweigepflicht, es sei denn, der Schüler entbindet uns davon“, erklärt Simone Rudy, „das gilt auch im Gespräch mit meinen Kollegen.“ Für den Fall, dass weitere Gesprächspartner hinzugezogen werden sollen, muss der Schüler sein „Okay“ geben.

Für die Schüler der IGS Brake sind die Gesprächs- und Beratungsangebote der Schulsozialarbeiter selbstverständlich freiwillig. Dennoch, so erleben es die Schulsozialarbeiter immer wieder, beginnen tiefgreifende Gespräche meist aus einer Kleinigkeit heraus. Wenn dann erst einmal Vertrauen zwischen Schüler und Sozialarbeiter aufgebaut wurde, dann gehen die Gespräche auch weiter.

„Die Schüler bei uns wissen, dass sie nicht weggeschickt werden, wenn sie Fragen oder ein Problem haben“, unterstreicht Simone Rudy.

Neu im Team ist Jürgen Rohde aus Oldenburg. Der 55-jährige Erzieher, verheiratet, zwei Kinder, arbeitete mehrere Jahre in der Kinder- und Erwachsenenpsychiatrie, bildete sich zum Gewaltberater und systemischen Elternberater weiter. „Die Arbeit ist abwechslungsreich, es gibt eine gute Teamarbeit, die Lehrer begegnen uns ‚auf Augenhöhe‘ und es ist toll, dass hier alle zum Wohl der Schüler an einem Strang ziehen.“ Jürgen Rohde arbeitet vorrangig in der Beratung und der Streitschlichtung.

Ebenfalls neu ist Claus Linhoff aus Oldenburg. Der 52-Jährige ist verheiratet und hat ein Kind. Zehn Jahre lang hat er an verschiedenen Schulen im Rahmen des Berufseinstiegsprogramms gearbeitet, in den letzten beiden Jahren war er als Schulsozialarbeiter an den Berufsbildenden Schulen aktiv. Der Diplom-Sozialpädagoge engagiert sich vor allem in der Berufsorientierung und der Arbeit der Schülervertretung. „Für mich ist die IGS die beste Schulform“, sagt Klaus Linhoff.

Simone Rudy resümiert, dass die Arbeit der Schulsozialarbeiter an der Schule inzwischen ziemlich etabliert ist. Dafür hat auch die ständige Präsenz bei ziemlich allen Veranstaltungen der Schule, inklusiven Informationstagen und Elterabenden gesorgt.

„Uns ist es ein besonderes Anliegen, dass die Schüler es schaffen, ihre Konflikte untereinander alleine und vor allem gewaltfrei zu bewältigen“, umreißt Simone Rudy einen Schwerpunkt, der für die Arbeit aller gilt. „Sich selbst zu vertrauen und auf ihre eigenen Stärken bauen, das ist unser langfristiges Ziel“.

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