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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Kindergarten Schwei: Feiern in vollem Harnisch

04.09.2019

Schwei Ritter waren edle Menschen, die für Recht und Ordnung kämpften. Sie wohnten in trutzigen Burgen auf hohen Bergkämmen, und wenn sie ausritten, steckten sie selbst in einer Art Burg – ihrer Rüstung. Ritter waren stark und setzen sich für Schwächere ein, wann immer es erforderlich war.

Ritterburgen besucht

Deshalb bewundert Finn Volkmann Ritter. Sein jüngster Urlaub steigerte diese Bewunderung noch, denn der Fünfjährige fuhr mit seiner Familie an den Rhein und an die Mosel, wo sie mehrere Ritterburgen besuchten. In der Ehrenburg in einem Seitental der Mosel durfte er sogar übernachten. Als er zurück war in der Kindertagesstätte Lüttje Lüü, infizierte er alle anderen mit seinem Mittelalter-Virus.

Deshalb zögerte die Leiterin Miriam Mogwitz nicht lange und holte die alte Ritterburg vom Boden der Kita. Das war der Beginn eines Projekts, das an diesem Sonntag, 8. September, in einem Mittelalter-Fest gipfelt. Mit diesem Fest will die Tagesstätte ihr 25-jähriges Bestehen feiern.

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Genau genommen reichen die Anfänge sogar 45 Jahre zurück. Denn es war am 2. Januar 1974, als die damalige Gemeinde Schwei ihren Kindergarten gründete – zunächst in der alten Schule Norderschwei. „Die Gründung war dem damaligen Gemeindedirektor Gerd Witting zu verdanken, der die Einrichtung auch weiter förderte“, bilanziert Miriam Mogwitz.

Die ersten Erzieherinnen waren Irmgard Wulf, Erika Bookmeyer, Renate Duhm und Anne Petershagen. Die Vertretung übernahm Hanna Hennings. Kurze Zeit später wurde Erika Bookmeyer von Gretel Bartels abgelöst.

1989 übernahm Heike Woltmann-Mehrens als Nachfolgerin von Regine Böseler die Leitung. 20 Jahre nach der Gründung, im Februar 1994, zog die Einrichtung an die Sportstraße in Schwei, wo sie heute liegt. Hier wurden drei Gruppen mit jeweils 25 Kindern und zusätzlich eine Nachmittagsgruppe eingerichtet. 1999 wurde die Einrichtung offiziell integrativ – damals etwas Besonderes. Zuvor hatten Heike Woltmann-Mehrens und Britta Wichmann eine heilpädagogische Zusatzausbildung absolviert.

Am 1. August 2010 eröffnete die Tagesstätte ihre altersübergreifende Nachmittagsgruppe. Was mit 6 Kindern begann, besteht heute aus 36 Kindergarten- und Schulkindern, denen neben der Betreuung auch ein Mittagessen angeboten wird. Derzeit besuchen 36 Kinder die beiden integrativen Gruppen, 15 die Krippe, 14 den Hort – insgesamt betreut die Einrichtung also 65 Kinder. Die integrative Krippe ist am 1. Oktober 2010 eröffnet worden.

Schwerpunkt Inklusion

Inklusion ist auch heute der Schwerpunkt des Angebots in Schwei. Mittlerweile arbeiten hier 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter auch 3 Therapeuten.

Miriam Mogwitz hat 2016 die Leitung übernommen. „Gerade eine integrative Kita lebt von einem guten Team“, betont sie. „Fortbildung und vertrauensvolle Zusammenarbeit sind nur zwei Standbeine unserer Einrichtung. Gerade hierdurch können immer neue Impulse zum Wohle der Kinder gesetzt werden, und die Einrichtung wächst in ihrer Kompetenz.“ Miriam Mogwitz dankt ihrem Team, das für den guten Ruf der Einrichtung verantwortlich sei.

Doch zurück ins Mittelalter. Die Kinder lernten in ihrem einmonatigen Projekt Spiele aus der Ritterzeit kennen und verglichen sie mit ihren Spielen. Sie kochten und backten Gerichte aus dem Mittelalter und studierten einen mittelalterlichen Tanz ein, den sie bei dem Fest vorführen wollen. Sie kleideten die lebensgroße Puppe der Kita nach Ritterart und dekorierten den Eingangsbereich in einen Rittersaal mit Tafel um.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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