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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Schweier Eltern befürchten Nachteile

25.10.2014

Rodenkirchen /Schwei Etwa 30 Eltern, Großeltern und Kinder aus Schwei sind Donnerstagabend zur Gemeinderatssitzung ins Rathaus gekommen. Damit wollten sie nach der Demonstration vom 25. September, bei der sie 142 Unterschriften Bürgermeister Boris Schierhold überreicht hatten, erneut ihre Einwände gegen eine Verlegung des Hortes vom Kindergarten in die Grundschule deutlich machen. Die Eltern befürchten, dass dann in der Schule ein Klassenraum fehlen könnte.

Zudem sei das Schulgebäude in einem desolaten Zustand. Eltern-Sprecherin Tanja Schlüter fügte während der Einwohnerfragestunde hinzu, ein Schulraum sei von Schimmel befallen.

Elternsprecher Claas Lohmeyer wies den Gemeinderat ergänzend auf das Ergebnis einer Befragung der Eltern hin. Demnach ist im nächsten Schuljahr nicht – wie von der Gemeindeverwaltung ermittelt – mit 14 Erstklässlern in Schwei zu rechnen, sondern mit 18 bis 19. Somit werde ein vierter Klassenraum benötigt. Berücksichtigt werden müsse darüber hinaus, dass ein geplantes Neubaugebiet in Schwei zu einem Anstieg der Einschulungen führen werde.

Bürgermeister Boris Schierhold wies in seinen Antworten während der Einwohnerfragestunde darauf hin, dass der Verwaltungsausschuss einhellig die Verlegung des Hortes beschlossen hat.

Der Bürgermeister sicherte zu, die Elternliste mit beabsichtigten Anmeldungen von Erstklässlern für das neue Schuljahr zu überprüfen. Die von der Gemeindeverwaltung ermittelte Zahl von 14 Erstklässlern beruhe auf Datenmaterial, das dem Einwohnermeldeamt vorliege. Wenn nötig, werde ein zusätzlicher Klassenraum eingerichtet.

Nachdrücklich wies der Bürgermeister die Formulierung „Zwischenparken wie Vieh“, die Eltern in einer Stellungnahme verwendet hätten, zurück. Hinsichtlich des angeblichen Schimmels werde er, so Boris Schierhold, mit der Schulleiterin sprechen, die bisher dazu nichts mitgeteilt habe.

Der Bürgermeister wies auch darauf hin, dass eine zuständige Mitarbeiterin im Kultusministerium die Verlegung des Hortes in die Grundschule als richtig bezeichnet habe. Eine Alternative zur Unterbringung des Hortes in der Schule gebe es nicht.

Claas Vollers (CDU-Fraktion) ergänzte: Die Mitarbeiterin des Ministeriums habe zunächst eine Verlegung des Hortes in den Seefelder Kindergarten vorgeschlagen. Die Verlegung in die Schule sei ein Kompromiss, der zu einer Stärkung der Schweier Schule führen werde.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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