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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Seefahrtschule Elsfleth ist weiter im Aufwind

19.04.2014

Elsfleth /Oldenburg /Wilhelmshaven Die wissenschaftliche Qualifizierung durch eine Promotion wird jetzt auch für die Nautik durch eine Kooperation der Universität Oldenburg und der Jade Hochschule ermöglicht. „Sichere Automatisierte Maritime Systeme (SAMS)“ heißt das vierjährige Promotionsprogramm, das sie gemeinsam vornehmen. Das Programm soll dazu beitragen, die Forschungsexpertise der Informatik im maritimen Bereich zu stärken. Eine Million Euro stehen dafür zur Verfügung.

Gemeinsam entwickeln

Das Promotionsprogramm erschließt die vorhandene In-frastruktur am Standort der Seefahrtschule Elsfleth für die gemeinsame Forschung. Vor allem sollen die existierenden Schiffsführungs- und Heavylift-Simulatoren, das Manöverbecken sowie das Offshore-Trainingszentrum für eine gemeinsame Forschung genutzt werden. Eine gemeinsame Forschungsinfrastruktur soll in Elsfleth aufgebaut werden. „Ergänzt wird dies durch eine profilierte angewandte Forschung im Bereich der Geoinformation durch das Institut für Angewandte Photogrammetrie und Geoinformatik der Jade Hochschule“, betont Dekan Professor Dr. Klaus-Jürgen Windeck.

Auf die bisher grundsätzlich gute Kooperation mit der Universität Oldenburg und dem Institut OFFIS verweist Professor Dr. Holger Korte vom Fachbereich Seefahrt und ergänzt: „Wir sind mit diesem kooperativen Projekt der einzige deutsche Fachbereich Seefahrt, der durchgängig akademische Ausbildung bis zur Promotion anbietet. Das ist das wirklich Spannende für uns und die maritime Wirtschaft.“

An der Jade Hochschule existiert eine ausgewiesene Kompetenz in der Seefahrt und in der Meerestechnik. Mit der Universität Oldenburg gibt es eine ausgewiesene Forschung zu sicherheitskritischen soziotechnischen Systemen in Luftfahrt und Automobiltechnik. Die zunehmende Nutzung der Meere verlangt eine sichere und effiziente Verkehrsabwicklung und Ressourcennutzung und die Vermeidung von Gefahren für Mensch und Umwelt. Zudem besteht in Unternehmen in Norddeutschland ein hoher Bedarf an Methoden der effizienten Entwicklung sicherer Systeme und auch an wissenschaftlich qualifizierten Entwicklerinnen und Entwicklern zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der maritimen Wirtschaft.

Mit integrierten intelligenten Systemen ist es möglich, Menschen bei komplexen Aufgaben zu unterstützen beziehungsweise zu entlasten und gefährliche Situationen zu erkennen und zu vermeiden. Ziel des Programms ist die gemeinsame Übertragung von Forschungsergebnissen über Entwurfs- und Analysetechnologien sicherheitskritischer Systeme auf maritime Systeme mit deren besonderen Eigenschaften, Umweltbedingungen und Sicherheitsanforderungen.

Niedersachsen fördert elf weitere Promotionsprogramme mit rund 10,5 Millionen Euro. In diesen elf Programmen werden insgesamt 157 Georg-Christoph-Lichtenberg-Stipendien vergeben, mit denen herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in ihrer Promotionsphase unterstützt werden.

39 Anträge liegen vor

Insgesamt haben die Hochschulen 39 Anträge beim Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) eingereicht. Die Förderperiode erstreckt sich vom 1. Oktober 2014 bis zum 30. September 2018. Die Lichtenberg-Stipendien werden im Rahmen des Niedersächsischen Promotionsprogramms alle zwei Jahre ausgeschrieben.

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