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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Sieben lange Winter in der Antarktis

26.09.2009

Der 45-Jährige hat zuvor 17 Jahre lang beim Deutschen Wetterdienst in Hamburg geforscht und gearbeitet. Die vergangenen sieben Winter verbrachte er in der Antarktis.

Von Hans-Carl Bokelmann

Frage: Herr Brauner, als Forscher sind Sie auf allen Weltmeeren unterwegs, haben viele Monate in der Antarktis und Arktis verbracht. Seit dem 1. September lehren Sie am Fachbereich Elsfleth. Wie gefällt es Ihnen?

Brauner: Perfekt. Tolle Kollegen, eine klasse Institution und sehr interessierte Studenten. Ich glaube, ich komme gerade zum richtigen Zeitpunkt nach Elsfleth, denn was sich hier derzeit im Fachbereich, im Forschungszentrum und im Maritimen Kompetenzzentrum tut, das ist wirklich atemberaubend.

Frage: Sie haben die letzten sieben Winter in der Antarktis verbracht, dort geforscht und Bücher geschrieben. Was erforschen Sie denn in Elsfleth?

18 Lehrstunden

Brauner: Derzeit bin ich mit der Lehre komplett eingebunden. Neben Meteorologie und Informatik bin ich auch in den Fächern Chemie/Gefährliche Ladung aktiv – und bei 18 Lehrstunden, habe ich derzeit eine Menge vorzubereiten. Die Forschung ruht aus dieser Sicht zunächst einmal.

Frage: Welche Bedeutung hat die Meteorologie für die Seefahrt?

Brauner: Das Wetter spielt im Schiffsverkehr eine erhebliche Rolle. Mein Ziel ist es, die Nautiker auf ihren Beruf vorzubereiten. Ich erkläre ihnen das Wetter vor allem praktisch – und nicht nur theoretisch. Als zukünftige Offiziere auf den Schiffen müssen die Studenten wissen, wie sie pünktlich, sicher und ökonomisch in den nächsten Hafen kommen. Und aus dieser Sicht wird von den Nautikern eine gute Einschätzung gefordert.

Frage: Im Maritimen Forschungszentrum Elsfleth gibt es mehrere Projekte, die Schifffahrt ökonomischer und umweltfreundlicher zu gestalten. Wie wichtig sind die Vorhaben für die Umwelt, aber auch und die Seefahrt?

Gesunde Reduktion

Brauner: Wir benötigen weltweit eine gesunde Reduktion der Treibhausgase. Aber die Lösungen für die Reedereien müssen auch wirtschaftlich vertretbar sein. Und in dieser Sache tut sich in Elsfleth eine ganze Menge. Es gibt große Fortschritte in der Antriebstechnik, bei der Beschichtung der Schiffsrümpfe und den Bugformen.

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