NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Hofmann-Stiftung: Sozialverhalten wird stärker gefördert

24.06.2016

Rodenkirchen Die Hofmann-Stiftung will bei der Prämierung von Oberschülern künftig klarer als bisher Schwerpunkte setzen. In den nächsten Jahren soll vor allem vorbildliches Sozialverhalten gewürdigt werden.

Das hat Werner Hofmann, der die Stiftung zusammen mit seiner Frau Waltraut betreibt, in einem Gespräch mit der NWZ  gesagt. Oberschüler, die Aufgaben übernehmen oder anderen Menschen helfen, sollen künftig mit einem höheren Geldbetrag bedacht werden. Damit fällt nicht nur die Belohnung größer aus, sondern auch der Anreiz für Schüler, sich sozial zu verhalten, sagte Rektor Jürgen Janssen.

„Geld ist schon eine starke Motivationsquelle“, ergänzte Werner Hofmann.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Seit 2004 bedenkt er Oberschüler bei ihrer Entlassung mit Geldpreisen. Er würdigt den Besten und den Zweitbesten derzeit mit jeweils 100 Euro sowie die größte Leistungssteigerung und vorbildliches Sozialverhalten mit 150 Euro – und zwar in jeder Klasse, wenn es entsprechende Kandidaten gibt, die die Schule aussucht. Bevor die Zinsen so stark gesunken sind, gab es noch mehr Geld. Insgesamt hat Werner Hofmann seit 2004 rund 30 000 Euro in die Schüler investiert, sagt Janssen.

Die Idee entstand in einem Gespräch zwischen Hofmann, dem damaligen Rektor der Realschule Rodenkirchen, Holger Briese, und dem damaligen Bürgermeister Boris Schierhold. Hofmann hatte sich in den 70er Jahren im Kernkraftwerk Unterweser mit der Ausbildung von ungelernten Arbeitskräften befasst. „Lernen setzt ein Sozialgefüge voraus, und das können nur die Lernenden selbst schaffen“, hat Hofmann damals gelernt – und deshalb fördert er heute sowohl das Lernen als auch das Sozialgefüge.

Gerade wird die Hofmann-Stiftung umstrukturiert. Sie verlässt das Dach der Bürgerstiftung Wesermarsch in Elsfleth und firmiert künftig als selbstständige Stiftung mit Sitz in Rodenkirchen und Wappen der Gemeinde. Geschäftsführer ist Werner Hofmann; als Stellvertreter hat er einen Betriebswirt eingestellt: seinen Nachbarn Jörg Bartke.

Der soll dereinst die Nachfolge des 82-Jährigen übernehmen und dafür sorgen, dass die Stiftung auch in Zukunft viel Gutes bewirkt.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
04731 9988 2203
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.