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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

ERZIEHUNG: Sprachförderung in Schulen fortsetzen

09.06.2009

BRAKE Die Sprachförderung von Kindern im Kindergarten darf in der Grundschule nicht aufhören, so lautete die Forderung der Mitarbeiter von Kindertagesstätten in Niedersachsen. Zu einer Bestandsaufnahme und zu Möglichkeiten einer Zusammenarbeit von Kindertagesstätten und Grundschulen trafen sich auf Einladung der Beratungsstelle der Arbeiterwohlfahrt (AWo) für Kinder, Jugendliche und Eltern (Brake und Nordenham) zahlreiche Vertreter von Kindertagesstätten im Kreishaus. Einziger Vertreter der Grundschulen war Hartmut Renken, Leiter der Grundschule Harrien.

Jürgen Främbs, Psychologe und Einrichtungsleiter der Beratungsstellen in Brake und Nordenham, erläuterte die rechtlichen Grundlagen der Sprachförderung in Kindertagesstätten und Grundschulen. Gerade Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund sind klar benachteiligt, ihr Sprachdefizit hindert sie oft daran, weiterführende Schulen wie das Gymnasium zu besuchen. Derzeit gibt es in Deutschland 137 000 Migrantenkinder ohne Schulabschluss.

Möglichkeiten in der Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Schule sieht Främbs unter anderem in gemeinsamen Veranstaltungen, Projekten und Hospitationen. Auch gemeinsame Elternabende und Fortbildungsveranstaltungen seien Brücken und Wegbereiter für eine gemeinsame und gleichberechtigte Zusammenarbeit.

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Andrea Voermann, Einrichtungsleiterin des Jan-Koopmann-Kindergartens in Oldenburg, stellte das systematische Sprachförderprogramm „Kon-Lab“ vor, mit dem innerhalb kürzester Zeit gute Erfolge verzeichnet werden können. Um jedoch auch langfristig Erfolge zu erreichen, wäre ein Übergang der Förderung von der Kindertagesstätte in die Grundschule wünschenswert. Hier zeigte sich insbesondere der Harrier Schulleiter interessiert. Derzeit gibt es Gespräche, dass Helmut Renken rund 14 Sprachförderkinder in der Schule übernehmen soll. Die Genehmigung steht noch aus.

Die Erfolge durch „Kon-Lab“ bestätigte Sandra Lübken-Kramer, Sprachförderkraft bei der AWo. Sie nutzt seit längerem das Programm und konnte nur Positives berichten.

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