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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Sprungbrett ins „Meer der Möglichkeiten“

21.07.2015

Nordenham Das Ergebnis kann sich sehen lassen. 94 Auszubildende haben in den vergangenen drei Jahren den theoretischen Teil ihrer kaufmännischen Ausbildung am Nordenhamer Standort der Berufsbildenden Schulen Wesermarsch absolviert. 91 von ihnen haben ihre Prüfungen bestanden und am Montagmorgen ihre Zeugnisse bekommen. Der stellvertretende Abteilungsleiter Patrick Nebert freute sich bei der Verabschiedungsfeier in der Schulaula über die Quote von 96,8 Prozent.

Auszubildende aus sieben Berufsgruppen bekamen ihre Abschlusszeugnisse. Nach den Worten von Patrick Nebert hat es in der Lehrerschaft zuletzt kaum Fluktuation gegeben. „Die Betriebe haben verlässliche Ansprechpartner.“ Den Absolventen wünschte er alles Gute für die Zukunft. „Ihr habt eine wichtige Hürde auf eurem Lebensweg überwunden.“ Patrick Nebert wies auch darauf hin, dass zu der zusätzlichen Verantwortung, die die neuen Facharbeiter künftig tragen auch eine kritische Selbsteinschätzung gehöre.

Der Erste Stadtrat Carsten Seyfarth brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass möglichst viele Absolventen langfristig in der Wesermarsch beziehungsweise in Nordenham bleiben. „Wir haben in der Region einen Fachkräftemangel. Deshalb brauchen wir Sie“, sagte Carsten Seyfahrt zum Abschlussjahrgang. Er zog den Vergleich zu einigen Mittelmeerländen, in denen die Arbeitslosigkeit unter jungen Leute zwischen 25 und 50 Prozent liegt. „Davon sind wir hier zum Glück weit entfernt.“

Schulleiter Artur Post riet den Absolventen, ihren Erfolg zu genießen. „Sie haben damit die Basis für eine gesicherte berufliche Zukunft geschaffen.“ Artur Post sprach von einem weltweit anerkannten Berufsabschluss, den die Absolventen nun in der Tasche haben. Und er sagte den jungen Leuten, dass sie einer Generation angehören, die im Wirtschafts- und Gesellschaftsleben zukünftig gebraucht werde.

Der Schulleiter machte den Absolventen Mut, eigene Entscheidungen zu treffen. Es gebe ein Meer voller Möglichkeiten, das Chancen und Risiken birgt. „Ich versichere ihnen, wenn Sie ihrer Entscheidung folgen, dann ist diese Entscheidung immer die richtige.“ Entscheidungen seien indes nicht in Stein gemeißelt. Sie können verändert, revidiert oder verworfen worden. Aber es gelte, sich zu entscheiden: „Viele Menschen, die sich nicht entscheiden können, warten häufig lange am Wegesrand des Lebens und warten und warten, bis andere ihnen die Entscheidung abnehmen.“

Zu den Gratulanten bei der Verabschiedung gehörte auch Angelika Grönheim, Ausbildungsberaterin bei der Industrie- und Handelskammer Oldenburg. Für den musikalischen Rahmen der Verabschiedung sorgte eine Gruppe aus ehemaligen und aktuellen Lehrern der Berufsschule.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/wesermarsch 
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Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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