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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

„Gute Versorgung oft nur auf dem Papier“

18.06.2019

Sürwürden Einstimmig hat die Schulpersonalrätekonferenz der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in der Wesermarsch eine Resolution an die Landesregierung verabschiedet. Sie ist weitgehend deckungsgleich mit den Forderungen der Lehrer-Gewerkschaft auf Landesebene.

Weniger Arbeitszeit

Anlass sind die bevorstehenden Beratungen für den Landeshaushalt 2020. Ziel sei es, Druck aufzubauen, sagte der Kreisvorsitzende Heike Pannemann. Kernforderungen sind:
 weniger Arbeitszeit vor allem an Grundschulen und durch mehr Entlastungsstunden für besondere Aufgaben,
 A 13 oder E 13 für alle Lehrkräfte an Grund, Haupt- und Realschulen,
die Wiedereinführung der zweiten Stunde der Altersermäßigung für Lehrkräfte und
 ein Ende der Zwangsteilzeit für pädagogische und therapeutische Fachkräfte.

Insgesamt 33 Schulpersonalräte aus 28 Schulen in der Wesermarsch nahmen an der Konferenz im Sürwürder Gasthaus Kiek mol rin teil. Aus ihren Berichten wurde deutlich, dass die meisten Grundschulen rein statistisch zwar eine ordentliche Unterrichtsversorgung haben, es dagegen an einigen Oberschulen nicht ganz so gut aussieht. Vielfach werde eine auf dem Papier ausreichende Versorgung beeinträchtigt durch viele Abordnungen, die zu Planungsschwierigkeiten und entsprechender Unruhe sowohl an den abgebenden als auch an den aufnehmenden Schulen führten, insbesondere wenn sie nur kurzfristig stattfänden.

Zudem reiche diese Grundversorgung nicht aus, um Ausfälle durch kurzfristige oder die zunehmend auftretenden langfristigen Erkrankungen von Lehrkräften, Schwangerschaften und Elternzeiten zu kompensieren. Aus der Not heraus würden dann zuerst die Förderstunden gestrichen, notwendige Doppelbesetzungen mit Lehrkräften ausgesetzt und an den Oberschulen die Kurse zusammengelegt. Als Folge können noch so gute Schulkonzepte dann einfach nicht mehr verwirklicht werden.

Kaum Bewerbungen

Erfreulich sei, dass an einigen Schulen schon länger freie Schulleiterstellen nun besetzt werden konnten. Es komme aber immer noch vor, dass neu ausgeschriebene Lehrerstellen nicht besetzt werden können, weil es einfach keine Bewerber dafür gebe. An einigen Schulen gebe es keine Planungssicherheit für das nächste Schuljahr, weil Versetzungsgesuchen von Lehrkräften stattgegeben wurde, aber unklar bleibe, ob und welchen Ersatz es dafür geben wird.

Problematisch bleibe die Unterversorgung mit Förderschullehrkräften an etlichen Schulen und die dadurch nicht hinreichende Versorgung der Schüler mit Förderbedarf in der Inklusion.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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