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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

SCHÜLERAUSTAUSCH: Sympathie für englische Schuluniformen

09.05.2006

EINSWARDEN EINSWARDEN - Zu Burton on Trent hat Susanne McClelland eine ganz besondere Verbindung. Die Kleinstadt in Mittelengland hat sie schon im Alter von 15 Jahren besucht. Sie hat dort ihren Mann kennen gelernt. Seit vielen Jahren steht sie mit der Ferrers High School in Kontakt. Und diesen Kontakt hält die Lehrerin, die seit zwei Jahren an der Einswarder Luisenhofschule unterrichtet, weiterhin aufrecht.

Im vergangenen Jahr war sie zum ersten Mal mit ihrer Englisch-Arbeitsgemeinschaft in Burton on Trent, im Februar waren die Engländer in Nordenham, und jetzt sind erneut 16 Luisenhof-Schüler von einer Reise nach Burton on Trent zurückgekehrt. Susanne McClelland hofft, dass sich aus den gegenseitigen Besuchen zwischen beiden Schulen eine feste Partnerschaft entwickelt.

Die Stadt Burton on Trent liegt in der Nähe von Birmingham. Zehn Tage dauerte die Studienfahrt der AG, die aus Haupt- und Realschülern der Klassen sieben bis zehn besteht. Die Gruppe übernachtete in einem Pfadfinderheim. Jeder Schüler bekam einen englischen Paten. Besonders interessant war für die Gruppe die Teilnahme am Unterricht. An den letzten drei Tagen ihrer Studienfahrt hatten die Nordenhamer Gelegenheit, das englische Schulsystem kennenzulernen.

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Auffälligster Unterschied ist die in England obligatorische Schuluniform. In Burton on Trent wurde dunkelgrüne Einheitskleidung getragen. Der Anblick war für die Nordenhamer etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Idee, auch in Deutschland Schuluniformen einzuführen, findet der überwiegende Teil der Gruppe gar nicht schlecht. Franzi Oltmanns zum Beispiel kann sich gut vorstellen, dass dadurch die Ausgrenzung von einzelnen Schülern verhindert wird. Auch Katharina Onken hält eine einheitliche Kleidung für sinnvoll. „Die Röcke dürften aber schon etwas kürzer und etwas moderner sein.“ Kevin Oetting dagegen hält überhaupt nichts von Schuluniformen. „Anzüge sind vor allem im Sommer ziemlich unbequem“, findet er.

Der Unterricht an der Ferrers High School dauerte immer von 8.50 bis 15.30 Uhr. Die Schüler können sich Kurse aussuchen, sie werden nicht im Klassenverband unterrichtet. Nach Meinung der Nordenhamer Schüler geht es an der englischen Schule „viel lockerer“ zu. Die Lehrer seien nicht so streng. Einige Schüler hatten aber auch den Eindruck, dass es einigen Lehrern egal ist, ob die Schüler dem Unterricht folgen oder nicht.

Natürlich gehörte zur England-Reise auch ein umfangreiches Besichtigungsprogramm. Die Schüler hatten sich in der Arbeitsgemeinschaft ausführlich mit den Reisezielen auseinandergesetzt und selbst eine Art Exkursionsführer erarbeitet. Dieses Buch erwies sich als hilfreiche Lektüre.

Zu den ersten Stationen der England-Reise gehörte die Besichtigung der Schokoladenfabrik „Cadbury World“ in Birmingham. Natürlich stand auch London auf dem Programm, wo die Gruppe die wichtigsten touristischen Attraktionen in einer siebenstündigen Besichtigungstour abklapperte.

Mit ihren Paten haben sich die Nordenhamer Schüler ganz prima verstanden. Deshalb sind beim Abschied auch viele Tränen geflossen. Aber die Zeit der Trennung dauert zumindest für einige nicht lange. Zwei der englischen Gastgeber werden noch vor den Sommerferien ihre neuen Freunde in Deutschland besuchen und vier Wochen bleiben.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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