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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Bildung: Talente verzaubern mit ihren Stimmen

25.01.2017

Nordenham Schon nach den ersten Tönen breitet sich ein wohliges Gefühl im Musikraum aus, so als würde irgendwo ein Kaminfeuer vor sich hin knistern. Fünf Mädchen und ein Junge singen „Freiheit“ von den Söhnen Mannheims. Es ist mucksmäuschenstill im Auditorium, wo sich vor allem Mitschüler versammelt haben, um den zauberhaften Stimmen zuzuhören. Lehrerin Tanja Bocker begleitet den Chor am Klavier, jedes Mitglied darf auch mal solo. Und die Zuhörer sind schwer beeindruckt, wie viel Talent bei diesem Mini-Konzert am Dienstagnachmittag im Musikraum des Nordenhamer Gymnasiums zum Vorschein kommt.

Sechs Schüler dabei

Begabtenförderung im Verbund

Dem Kooperationsverbund (KOV) gehören alle Nordenhamer Schulen und die Grundschule Schwei/Seefeld an. Die Teilnehmer an der Begabtenförderung müssen keine Überflieger sein, die in allen Fächern herausragende Leistungen zeigen. Die Angebote richten sich an Kinder, die in einem bestimmten Bereich besonders begabt sind, die zum Beispiel ein hohes Maß an Sozialkompetenz, Musikalität oder künstlerischen Fähigkeiten mitbringen.

Seit einem Jahr gibt es das Angebot Sologesang im Rahmen der Begabtenförderung des Kooperationsverbundes (KOV) der Schulen in Nordenham. Unter der Leitung von Tanja Bocker, die demnächst noch Unterstützung von ihrer Kollegin Julia Mehrens bekommt, üben hier sechs Schüler, die ein besonderes Talent haben und den Ehrgeiz, dieses noch ein wenig weiterzuentwickeln. Am Dienstag demonstrieren sie, was sie bisher gelernt haben. Das Publikum bekommt deutsche und englische Lieder zu hören. Das Konzert dauert nicht länger als 20 Minuten, aber es zeigt, dass sich Nordenham um seinen Gesangsnachwuchs keine Sorgen machen muss.

Einmal in der Woche kommen die Schüler aus den Klassen sieben bis neun zusammen. Zuerst proben sie alle gemeinsam, anschließend geht’s in den Einzelunterricht. Tanja Bocker ist eigentlich Lehrerin für Kunst und Mathematik. Aber sie hat schon in einigen Chören und Bands gesungen, bringt viel Bühnenerfahrung mit und die Fähigkeit, den Schülern das nötige Rüstzeug an die Hand zu geben, um noch besser zu werden.

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Zu den Schülerinnen in ihrer Gruppe gehört zum Beispiel Mariyana Müller. Die 13-Jährige ist mit Begeisterung bei der Sache. Ihr großes musikalisches Vorbild ist Christina Perri. „Vielleicht kann ich ja später mal in einer Band singen“, sagt das Mädchen aus der siebten Klasse des Gymnasiums. Den Spaß an der Musik hatte Mariyana bei einer Musical-Aufführung in der vierten Klasse der Grundschule Einswarden entdeckt.

Amelie Kristin Wilkens sagt: „Ich habe schon immer gern gesungen. Aber bisher immer nur für mich alleine.“ So ist es bei vielen im KOV-Angebot von Tanja Bocker. Aber dabei wird es mit Sicherheit nicht bleiben. Beim Gymnagroove-Konzert, der Musikveranstaltung des Nordenhamer Gymnasiums, werden die Talente aus der Gruppe von Tanja Bocker definitiv auch auf der Bühne zu sehen und vor allem zu hören sein.

Beim Mini-Konzert am Dienstagnachmittag singt Mariyana zusammen mit der 13-jährigen Fatma Yagiz das Lied „Hey“ von Andreas Bourani. Klasse, wie die beiden Mädels das machen. Fatma hat übrigens schon Bühnenerfahrung. Sie hat bei bundesweiten Gesangswettbewerben der islamischen Gemeinden mitgemacht. Und dabei ist Fatma mehrmals ganz weit vorne gelandet.

Hahn im Korb

Der Hahn im Korb ist Ömer Yakup Sayan. Er ist mit seinen 14 Jahren ein begnadeter Klavierspieler. Gesang steht für ihn nicht an erster Stelle, „aber ich wollte das einfach mal ausprobieren.“ Die Begabung bringt er auf jeden Fall mit.

Am Gymnasium können sie stolz sein auf ihre Gesangstalente – und sich freuen auf weitere Auftritte. Das Mini-Konzert am Dienstag wird bestimmt nicht das letzte gewesen sein.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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